28. Oktober 2020, 11:33

Betrug auf der B25 aufgeflogen

Symbolbild Bild: DRA
Am 27. Oktober wurde auf der B25 bei Harburg ein 48-jähriger Niederländer in dessen Klein-Lkw angehalten. Bei einer Kontrolle konnten, neben einem Handyverstoß, einige weitere Rechtsverletzungen festgestellt werden.

Am Dienstag, um 10:19 Uhr, wurde auf der Bundesstraße 25 bei Harburg ein 48-jähriger Niederländer in dessen Klein-Lkw angehalten, da er während der Fahrt verbotswidriger Weise mit einem Mobiltelefon telefonierte. Bei der weiteren Kontrolle durch Beamte der Polizei Donauwörth stellte sich heraus, dass der 48-Jährige mit seinem 3,5-Tonnen-Transporter als selbstfahrender Unternehmer mit Firmensitz in Deutschland agiert. Zudem befindet sich auch dessen fester Wohnsitz im Inland. Zum Zeitpunkt der Kontrolle führte der Mann eine innerdeutsche Güterbeförderung mit verschiedenen Entladestellen in Bayern durch, jedoch verwendete er hierzu ein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung.

Dies stellt eine widerrechtliche Benutzung im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes dar. Zudem führte der Unternehmer keinerlei Aufzeichnungen über seine Lenk- und Ruhezeiten. Auskünfte der vorangegangenen 28 Tage konnte er ebenfalls nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, vorweisen.

Neben dem Handyverstoß erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Missachtung der Abgabenordnung und weiterer Verstöße nach dem Fahrpersonalgesetz sowie der Fahrzeug-Zulassungsverordnung. (pm)