9. Februar 2021, 11:35

Deutlich überladener Holztransporter bei Harburg angehalten

Symbolbild Bild: pixabay
Am Montag hielt die Donauwörther Verkehrspolizei einen viel zu schwer beladenen Holztransporter an. Der Lastzug war mit 47 Tonnen um Einiges schwerer als eigentlich erlaubt.

Eine Streife der Donauwörther Verkehrspolizei (VPI) stellte gestern, um 11.40 Uhr, auf der Bundesstraße 25 bei Harburg einen bereits sichtbar überladenen Holztransporter fest. Während der folgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 40-Tonner massives Erlenstammholz mit dreizehn Metern Länge geladen hatte, welches vom Fahrer aus dem unterfränkischen Landkreis Kitzingen nach Asbach-Bäumenheim geliefert werden sollte.

Das von den Beamten festgestellte Gewicht des Lastzuges betrug knapp 47 Tonnen, was einer Überladung von über 16% entsprach. Gegen den Fahrer erfolgte daher eine Bußgeldanzeige im dreistelligen Bereich.

Von Seiten der Polizei wurde zudem eine Gewinnabschöpfung eingeleitet. Soll heißen: Bei der Transportstrecke von ca. 170 Kilometern errechneten die Beamten einen Vorteil durch die Überladung von mehr als 1.000 Euro, der als Vermögensabschöpfung im Nachhinein bei der Firma eingefordert wird. Für die zusätzliche Überlänge des Transportes lag eine Ausnahmegenehmigung vor. (pm)