23. Juli 2020, 14:10

Fußgängerin stürzt und verstirbt an den Folgen

Symbolbild Bild: pixabay
Eine 79-Jährige ist nun an den Folgen eines Unfalls gestorben. Dieser Fall ist bereits der siebte tödliche Verkehrsunfall im Landkreis in diesem Jahr.

Wie erst gestern Nachmittag polizeilich bekannt wurde, stürzte bereits am 17.07.2020, um 14.40 Uhr, eine 79-jährige Rentnerin in der Michael-Imhof-Straße in Donauwörth alleinbeteiligt auf dem Gehweg vor einem Mehrparteienhaus. Die Seniorin fiel dabei so unglücklich, dass sie sich eine linksseitige Oberschenkelfraktur zuzog.

Im Nachgang der Operation verstarb die Dame am gestrigen 22.07.2020 im Augsburger Universitätsklinikum. Da von ärztlicher Seite ein kausaler Zusammenhang des Todesfalles mit dem Sturz bescheinigt wurde, erfolgte eine Information der zuständigen Polizeiinspektion Donauwörth. Die Beamten führten eine nachträgliche Unfallaufnahme durch und befragten dabei unter anderem mehrere Zeugen. Der Unfallhergang selbst blieb jedoch allem Anschein nach unbeobachtet.

Etwaiges Fremdverschulden bzw. bauliche Mängel an der Verkehrsfläche sind im Ergebnis auszuschließen. Mit dem aktuellen Fall ereigneten sich in 2020 im Landkreis Donau-Ries bislang sieben tödliche Verkehrsunfälle: zwei im Zuständigkeitsbereich der PI Donauwörth, vier im Zuständigkeitsbereich der PI Nördlingen und einer im Zuständigkeitsbereich der PI Rain. Dabei starben drei Autoinsassen, zwei Krad-Fahrer und zwei Fußgänger. (pm)