28. Mai 2020, 13:40

Gefährdung des Straßenverkehrs nach Medikamenteneinnahme

Symbolbild. Bild: pixabay
Ein 55-jähriger Pkw-Fahrer verursacht am Mittwoch, 27. Mai, nach Medikamenten- und Alkoholeinnahme einiges Chaos in Donauwörth.

Um 06:33 Uhr befuhr der 55-jährige Höchstädter in einem schwarzen Pkw Daimler C 220 die Südspange der Bundesstraße 16 von der B 2 kommend in Richtung Dillingen. Auf Höhe der Bahnbrücke geriet der Mann mehrmals auf die Gegenfahrbahn. In diesem Zusammenhang meldeten sich bei der Polizei mehrere Zeugen, die die “gefährliche Fahrweise” des Mannes mitteilten. Schließlich kam es zur Streifkollision mit dem Pkw einer entgegenkommenden 22-jährigen Bissingerin. Deren grauer BMW 560 L erlitt dadurch einen massiven Schaden an der linken Fahrzeugseite. Sie selbst erlitt durch den Unfall zudem Verletzungen im Hals- sowie Nackenbereich. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf circa 7.000 Euro.

Nach der Kollision fuhr der Unfallverursacher unbeirrt weiter und konnte erst durch weitere Verkehrsteilnehmer zum Anhalten bewogen werden. Bei der Ansprache durch eine kurze Zeit später eintreffende Streifenbesatzung der PI Donauwörth machte der 55-Jährige einen völlig desorientierten Eindruck. In seinem Fahrzeug konnten mehrere Antidepressiva aufgefunden werden, die der Mann angab, zuvor eingenommen zu haben. Zudem befanden sich etliche Bierflaschen im Fahrzeug, eine davon bereits geöffnet. Der Mann stand sichtbar unter Schock. Eine Blutentnahme in der Donau-Ries-Klinik zur Feststellung der Intoxikation im Körper veranlassten die Beamten. Eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, fahrlässiger Körperverletzung sowie weiterer Delikte war die polizeiliche Folge.

Personen, die zum Tatzeitpunkt ebenfalls gefährdet wurden, werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei in Donauwörth unter der Nummer 09 06 / 70 66 70 zu melden. (pm)