19. Januar 2021, 12:49

Hausdurchsuchung wird zur Verfolgungsjagd

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
Am vergangenen Montag bereiteten sich Beamte der Polizei Rain und Donauwörth auf eine Rauschgiftdurchsuchung bei einem 22-jährigen Mann aus Rain vor, als es bei diesem zu einem Streit kam.

Während der Vorbereitungen wurde die Polizei über eine Streitigkeit bei dem 22-Jähirgen Tatverdächtigen informiert, woraufhin sich die Beamten Zugang zur Wohnung des Betroffenen verschaffte. Der Mann sperrte sich im Bad seiner Dachgeschosswohnung ein. Als die Türe durch die Polizeibeamten gewaltsam geöffnet wurde, war der Tatverdächtige bereits auf das Dach geflüchtet. Dort versuchte der Beschuldigte sich hinter einem Kamin zu verstecken. Nach kurzer Zeit versuchte der Flüchtige dann jedoch vom eingeschneiten und eisglatten Dach herunterzuklettern. Da er allerdings nur leicht bekleidet und barfuß auf dem Dach war, drohte der Tatverdächtige herunterzustürzen. Zwei Polizeibeamte konnten den jungen Mann dann schließlich greifen und sicher in die Wohnung hereinziehen. 

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung wurden mehrere hundert Gramm Betäubungsmittel sichergestellt. Der Beschuldigte erlitt durch seine Kletteraktion leichte Verletzungen an den Händen. Der 22-jährige Mann, sowie seine 22-jährige Lebensgefährtin, erwartet nun ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. (pm)