17. April 2021, 09:49
Überhöhte Geschwindigkeit

Kleinkind und Vater werden bei Unfall verletzt

Bei einem Unfall auf der B25 wurde ein Mann leicht verletzt - seine 2-Jährige Tochter trug mittelschwere Verletzungen davon. Bild: Martin Wiemann
Bei einem Unfall auf der B 25 wurden am Freitagabend zwei Menschen verletzt. Ein Autofahrer kam nach dem Überholen von der Fahrbahn ab und schleuderte gegen zwei Bäume. Seine 2-jährige Tochter auf dem Rücksitz konnte nach dem Unfall von einem Ersthelfer befreit werden und kam mit mittelschweren Verletzungen in die Klinik.

Am Freitagabend gegen 19.25 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 25 bei Harburg ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kleinkind mittelschwer verletzt wurde. Ein 42-jähriger Pkw-Fahrer befuhr mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße von Möttingen kommend in Richtung Harburg. Auf Höhe des Kreishofes überholte dieser das Kfz einer in gleicher Richtung fahrenden 55-jährigen. Nach Beendigung des Überholvorganges kam der Mann aufgrund offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier touchierte er das letzte Feld der dortigen Leitplanke.

Infolgedessen geriet der Pkw ins Schleudern und der Fahrer versuchte dagegen zu lenken. Dadurch kam das Fahrzeug weiter nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte unkontrolliert eine circa fünf Meter hohe Böschung hinauf und überfuhr dort zwei gepflanzte Jungbäume. Im Anschluss überschlug sich das Auto mehrfach und kam nach gut 170 Metern in einem Acker auf der Fahrerseite zum
Liegen.

Rettungshubschrauber im Einsatz 

Die zweijährige Tochter des Fahrers, welche sich angeschnallt in einem Kindersitz auf dem Rücksitz befand, wurde von einem 39-jährigen Ersthelfer über den Kofferraum aus dem Fahrzeug geholt. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der freiwilligen Feuerwehr Harburg, welche mit insgesamt 25 Kräften vor Ort war, aus seinem Pkw befreit werden. Durch herumwirbelnde Steine wurde noch ein entgegenkommender Pkw eines 31-jährigen beschädigt.

Das zweijährige Kind wurde mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in die Kinderklinik nach Augsburg verbracht und ihr Vater mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Augsburg geflogen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass dieser bei
dem Unfall nur leichtere Verletzungen davongetragen hat. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von circa 4500 Euro.

Neben den Kräften der freiwilligen Feuerwehr aus Harburg waren die Rettungshubschrauber aus Dinkelsbühl und Ingolstadt, zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme für eine Stunde komplett gesperrt. (pm)