Verkehr

Mehrere Wildunfälle

Symbolbild Bild: pixabay
Am Donnerstagabend ereigneten sich insgesamt drei Wildunfälle bei Monheim. Die Fahrer*innen blieben bei allen Unfällen unverletzt.

Am 02.03.2023, um 18:45 Uhr, war eine 72-jährige Autofahrerin aus Monheim auf der Ortsverbindungsstraße Kölburg - Monheim unterwegs, als ihr ca.
100 Meter vor der Abzweigung nach Ried ein Reh vor die Fahrzeugfront lief. Die Seniorin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Tier frontal. Dieses lief anschließend schwer verletzt weiter und blieb in einem angrenzenden Acker liegen.

Um 19:00 Uhr fuhr eine 62-jährige Monheimerin auf der Kreisstraße DON 2 in Richtung Rehau, als vor ihrem Pkw ein Reh von rechts die Fahrbahn querte. Auch diese Frau konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Wildtier. Das verletzte Reh lief bis in ein angrenzendes Feld weiter.

Nur ca. eine Stunde später ereignete sich bereits der nächste Wildunfall: zwischen Fünfstetten und Nußbühl erfasste ein 67-jähriger Fünfstettener, ca. 300 Meter vor dem Ortsschild, frontal ein von links querendes Reh. Dieses sprang nach dem Anprall sichtbar verletzt aus dem Kollisionsbereich.

Bei den drei Unfällen entstand ein Sachschaden von ca. 9.000 Euro. Alle Fahrer blieben unverletzt. Die Beamten informierten jeweils den zuständigen Jagdpächter zur Nachsuche und Erlösung der verletzten Tiere.

In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden bereits 143 Wildunfälle im Landkreis polizeilich aktenkundig. Dies entspricht einem Plus von 5 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. (pm)