16. April 2021, 11:00
Auseinandersetzung

Missglücktes Fahrmanöver endet in heftigem Streit

Symbolbild. Bild: pixabay
Einem 17-Jährigen starb beim Anfahren an einer Ampel in Donauwörth das Auto ab. Als sein Hintermann sich mit Hupen bemerkbar machte, kam es zum Streit zwischen dem Vater des jungen Mannes, der als Beifahrer mit im Auto saß, und dem anderen Verkehrsteilnehmer. Die Polizei musste schlichten.

Am Abend des 15.04.2021, um 19:45 Uhr, war ein 49-jähriger Donauwörther gemeinsam mit seinem 17-jährigen Sohn im Rahmen des begleiteten Fahrens im Stadtbereich unterwegs. Als dem Fahranfänger an der Ampelkreuzung Berger Vorstadt beim Anfahren sein Fahrzeug abstarb, hupte der dahinter wartende 38-Jährige mehrfach, da er davon ausging, sein Vordermann habe das Grünlicht der Lichtzeichenanlage nicht erkannt.

Der Vater des Fahranfängers stieg daraufhin aus dem Wagen aus und ging auf den 38-Jährigen zu. Als er diesen offenkundig unwirsch zur Rede stellte, entwickelte sich ein heftiges Streitgespräch. Der Hintermann rief in der Folge per Handy-Notruf die Polizei. Es kam aufgrund des Disputs zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Eine wenig später eintreffende Streifenbesatzung der Donauwörther Inspektion führte eine deeskalierende Abklärung mit beiden Streitparteien durch.

Beide Männer zeigten sich einsichtig und verzichteten auf eine Anzeige. Auch für die Beamten war die Grenze zur strafrechtlichen Relevanz noch nicht überschritten. (pm)