16. Dezember 2020, 14:34

Nach Hundebiss: Polizei sucht Hundehalter

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
In Donauwörth wurde am 11. Dezember ein Hund beim Gassigehen von einem anderen Hund gebissen. Der Hundehalter, der seinen Hund nicht angeleint hatte, verweigerte jegliche Konversation.

Wie der PI Donauwörth am 15.12.2020 angezeigt wurde, ereignete sich bereits am 11.12.2020 ein polizeilich relevantes Delikt in der Ernst-von-Bandel-Straße. Auf dem dortigen Fußweg in Richtung Bahndamm Neudegg wurde gegen 08.00 Uhr der Zwergrauhaardackelrüde einer 41-jährigen Anwohnerin beim morgendlichen Gassigang von einem aggressiven Shiba Inu gebissen.

Der männliche Hundehalter des Shiba Inu, weigerte sich nach Erkennen der Attacke, seinen Hund zu sich zu rufen und unternahm laut Aussagen der Geschädigten auch nichts gegen den Angriff seines Hundes. Der Shiba Inu war nicht angeleint. Als die 41-Jährige ihren Hund befreien konnte, verweigerte der Mann jegliche Konversation mit der Dame und gab auch seine Personalien nicht preis.

Der Zwergrauhaardackelrüde der Geschädigten musste durch einen Tierarzt an den Bissverletzungen behandelt werden. Er wird den Angriff dem Bekunden nach jedoch vermutlich ohne langfristige Folgeschäden überstehen. Da unter anderem ein Straftatverdacht der Sachbeschädigung vorliegt und nicht unerhebliche Tierarztkosten anfielen, bittet die ermittelnde PI Donauwörth um Zeugenhinweise an die 0906/70667-0. (pm)