17. Dezember 2020, 11:43

Nachfrage schützt nicht vor Betrug

Symbolbild Bild: pixabay
Ein vermeintliches Schnäppchen wollte sich ein 28-jähriger Mann aus Donauwörth trotz anfänglichem Misstrauen nicht entgehen lassen und fiel auf einen Fake-Shop herein.

Der Mann entdeckte auf einem erst neu eingerichteten Onlineshop für Kaffeeprodukte eine sofort lieferbare Spielkonsole Nintendo Switch zu einem Preis von 291 Euro. Stutzig machte den Mann allerdings, dass er den Gesamtbetrag laut Bestellbestätigung vorab auf ein litauisches Bankkonto überweisen sollte.

Nachdem er sich bei dem Verkäufer per Mail vergewissert hatte, dass dieses Vorgehen auch rechtens und kein Betrug sei, überwies er den Betrag nach Litauen. Der 28-Jährige bekam dann aber weder die Ware noch erfolgte eine Rücküberweisung. Im Nachhinein stellte sich der Onlineladen als sogenannter Fakeshop heraus. Eine Anzeige erfolgte schließlich am 16.12.2020 bei der PI Donauwörth.

Am selben Tag zeigten unter anderem noch ein 49-jähriger Monheimer einen Betrug im Zusammenhang mit dem Onlinekauf eines Apple iPad Air 256 für knapp 400 Euro an sowie eine 24-jährige Tapfheimerin, der ein per Vorkasse bezahltes hochwertiges Paar Nike Air Force Turnschuhe nicht geliefert wurde. Der Gesamtschaden der am 16.12.2020 bei der PI Donauwörth angezeigten, gleichgelagerten Delikte beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. In allen Fällen ermitteln die zuständigen Beamten wegen Betrugsverdacht. (pm)