25. März 2021, 13:29
Online-Betrug

Opfer kann Betrugsschaden rückgängig machen

Symbolbild Bild: pixabay
Am Dienstag hatte ein Mann aus der Nähe von Monheim gutgläubig auf eine gefälschte E-Mail der Postbank reagiert und seine Kontodaten inklusive PIN hinterlassen. Glück für ihn - nach kurzer Zeit meldete sich die "echte" Bank bei ihm und klärte den Betrugsversuch auf.

Ein 55-jähriger Mann aus einer Gemeinde der VG Monheim erhielt am 23.03.2021 eine E-Mail, von der er glaubte, dass diese von der Postbank sei, bei der er Kunde ist. Darin wurde der aufgefordert, das real existierende Angebot "BestSign" zu aktivieren und klickte um 13:30 Uhr auf den angehängten Link. Im Anschluss gab der 55-Jährige in der aufgerufenen Maske seine Zugangsdaten samt PIN ein. Als der Vorgang am Handy nicht fortgesetzt wurde, dachte sich der Geschädigte zuerst nichts weiter dabei.

Um 17:00 Uhr teilte dann die „echte“ Postbank dem Mann schließlich mit, dass in der Zwischenzeit insgesamt drei Überweisungen getätigt wurden, dies jedoch auffiel, weil immer der gleiche Zahlungsempfänger angegeben war. Der Geschädigte konnte mit Hilfe seiner Bank die Zahlungen, in Höhe von circa 320 Euro, zurückbuchen.

Polizeilicherseits wurde bei der PI Donauwörth eine Strafanzeige wegen diverser Delikte im Cybercrimebereich aufgenommen. (pm)