29. Dezember 2020, 08:41

Schnelle Geldwege in einer digitalen Welt

Bild: pixabay
Wie schnell die Geldwege in einer digitalen Welt verlaufen, musste ein 82-jähriger Pensionist über die Weihnachtsfeiertage feststellen.

Der Senior erhielt mehrere sogenannte „Fakemails“, in denen er aufgefordert wurde, zur Freischaltung seines angeblich gesperrten Shoppingkontos bei Amazon die Kreditkartendaten seiner Bank anzugeben. Dies tat der Mann. Wenig später stellte er fest, dass von seiner Kreditkarte unberechtigt abgebucht wurde. Es handelte sich dabei um digitale Zahlungen für Taxifahrten. Tatörtlichkeit war Lima in Peru. Da Taxifahrten in Südamerika im Vergleich zu hier günstiger sind und der 82-Jährige seine Karte sofort sperren ließ, entstand lediglich ein Schaden von knapp 30 EUR. Eine Anzeige wegen Verdachts auf Betrug mittels rechtswidrig erlangter Daten von Zahlungskarten gegen Unbekannt wurde bei der PI Donauwörth aufgenommen.(pm)