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Schockanruf-Welle und Online-Betrugsfälle angezeigt

Symbolbild. Bild: pixabay
Am Montag wurden der Polizeiinspektion Donauwörth mehrere Fälle von Schockanrufen und Online-Betrügereien gemeldet. Die Schockanrufe wurden erkannt, online kam es zu finanziellen Schäden.

Bei der Polizeiinspektion Donauwörth wurden am 14.09.2026 mehrere Betrugsdelikte zur Anzeige gebracht. Unter anderem kam es zu drei versuchten, sogenannten „Schockanrufen“. Um 20.05 Uhr, um 20.25 Uhr und um 21.30 Uhr erhielten eine 90-Jährige, eine 87-Jährige und eine 85-Jährige aus dem Raum Donauwörth jeweils Anrufe von einem angeblichen Arzt.

Dieser täuschte vor, dass eine Angehörige einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine hohe Kaution in Bargeld oder wahlweise in Echtgoldmünzen gefordert werde. Zur Erhöhung des Drucks gaben sich Täterinnen als aufgelöste Verwandte der Angerufenen aus. Die Seniorinnen erkannten allerdings in allen Fällen die Masche, gaben keine persönlichen Daten preis und legten auf, sodass kein Vermögensschaden entstand.

Zwei Fälle von Online-Betrug

Im Raum Huisheim erwarb ein Mann über eine deutschlandweit führende Kleinanzeigenplattform im Internet einen Wurstfüller und überwies 325 Euro per Vorkasse. Nachdem das Geld eingegangen war, brach der bislang unbekannte Verkäufer den Kontakt ab und lieferte das Wurstfüllgerät nicht.

Eine bislang unbekannte Täterin gab sich im Internet als ein Mann aus dem Raum Wemding aus. Sie tätigte unter Nutzung seiner Rechnungsadresse und einer gefälschten E-Mail-Adresse vier Bestellungen, wodurch ein Schaden in Höhe von gut 200 Euro entstand.

Die Polizei leitete in allen Fällen Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Betrug, banden- und gewerbsmäßigen Betrug sowie Fälschung beweiserheblicher Daten ein. (dra)