15. Juni 2020, 12:12

Verhalten in verkehrsberuhigten Bereichen geahndet

Symbolbild. Bild: pixabay
Nach Unfällen mit Personenschäden sowie mehrzähligen Beschwerden über verkehrswidriges Verhalten in einigen verkehrsberuhigten Bereichen führten Beamte der Polizeiinspektion Donauwörth in den vergangenen Wochen sowohl uniformiert als auch zivil Lasermessungen im Stadtbereich Donauwörth und angrenzenden Gemeinden durch.

Kontrolliert wurde unter anderem in der Agnes-Graf-Straße, Ernest-Weinrauch-Straße, Rambergstraße, Adolph-Kolping-Straße und Amaliastraße (alle Donauwörth) und dem Ziegelanger in Kaisheim. Auffällig war laut Rückmeldung der Kontrollbeamten, dass jeweils mehr als ein Drittel aller Fahrzeuge mit 20 km/h und schneller unterwegs waren - dies bei einer erlaubten Schrittgeschwindigkeit von 4 bis 7, maximal 10 km/h.

Die Überschreitungen betrafen nicht nur Autofahrer sondern auch Roller und E-Bikes, für die dort dieselben Regeln gelten. Da ein präventiver Charakter im Vordergrund der Aktionen stand, wurden zu schnelle Verkehrsteilnehmer, die sich noch im Verwarnungsbereich befanden (Überschreitung nach Abzug aller Toleranzen bis 15 km/h) wenn möglich angehalten und eindringlich belehrt. Darüber hinaus mussten allerdings auch mehrzählig Anzeigen - teils mit Fahrverbot - erfolgen weil Fahrzeugführende die Grenzen massiv überschritten. Daher werden die Kontrollen in den sogenannten „Spielstraßen“, in denen tatsächlich Kinder rennen und spielen dürfen, auch in naher Zukunft fortgeführt. (pm)