19. Januar 2019, 13:34

Zwei Unfallfluchten aufgeklärt

Symbolbild Bild: pixabay
In gleich zwei Fällen von Unfallflucht, einmal in Donauwörth und einmal in Monheim, konnte die Polizei Donauwörth am Freitag die Verursacher zur Rechenschaft ziehen.

Am 18.01.2019 wollte ein Toyota-Fahrer um 23:40 Uhr vom Kaufland in Donauwörth kommend auf die Westspange einfahren und musste sein Fahrzeug an der Sichtlinie des Kreuzungsbereiches verkehrsbedingt anhalten. Zum gleichen Zeitpunkt bog ein VW-Fahrer von der Westspange nach links in den Neurieder Weg in Richtung Kaufland ab. Beim Abbiegevorgang benutzte dieser nicht die für ihn vorgeschriebene Zufahrtsspur rechts an der Verkehrsinsel vorbei, sondern bog auf kürzerem Wege über die Gegenspur in den Neurieder Weg ein, wo der Toyota stand. Es kam zur Streifkollision der jeweiligen Fahrerseiten. Der VW-Fahrer fuhr nach der Kollision einfach weiter und entfernte sich vom Unfallort.

Der 22-jährige Toyota-Fahrer begab sich zur Polizei, um gegen den VW-Fahrer Strafanzeige zu erstatten. Aufgrund Zeugenaussagen und weiteren Ermittlungen der Polizei konnte der Unfallverursacher noch in der Nacht von den Beamten ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um einen 18-jährigen Fahranfänger aus Donauwörth. Diesen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 2000 Euro. 

Am Freitagmorgen beobachtete gegen 10:30 Uhr ein Zeuge in der Ludwig-Thoma-Straße in Monheim einen Peugeot, welcher beim Ausparken mit der rechten Fahrzeugseite die linke Seite eines geparkten Fords streifte, wobei ein Schaden in Höhe von ca. 3500 Euro entstand. Der Unfallverursacher unterließ es, sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Da der Zeuge der Polizei das Kennzeichen vom Peugeot übermittelte, wurden Ermittlungen zum Fahrer eingeleitet.(pm)