Touristen kommen ins Ferienland Donauries, entdecken die Region und sorgen dabei für wichtige Einnahmen vor Ort. Wie groß dieser Beitrag tatsächlich ist, zeigt die aktuelle DWIF-Studie, die am 16. Juli 2026 im Rahmen der Mitgliederversammlung des Ferienlands Donauries vorgestellt wurde. Die Ergebnisse machen deutlich: Der Tourismus ist ein echter Motor für die regionale Wirtschaft. Ein Blick auf die Zahlen zeigt eine erfreuliche Entwicklung. Im Vergleich zu den Untersuchungen aus den Jahren 2010 und 2016 hat sich die touristische Wertschöpfung bis 2024 deutlich positiv entwickelt. Insgesamt erwirtschaften Gäste heute einen Bruttoumsatz von 203,3 Millionen Euro im Landkreis Donau-Ries.
Davon profitieren viele Betriebe direkt. Hotels, Gasthäuser und Restaurants gehören ebenso dazu wie Einzelhändler, Handwerksbetriebe und zahlreiche Dienstleister. Wer als Gast in die Region kommt, gibt Geld für Übernachtungen, Essen, Einkäufe oder Freizeitangebote aus. Gäste in Privatquartieren geben durchschnittlich 87,30 Euro pro Tag aus, bei gewerblichen Unterkünften sind es sogar 150,30 Euro.
Die Studie zeigt außerdem, dass aus der gesamten touristischen Wertschöpfung von 93,6 Millionen Euro ein Einkommensäquivalent von 2.652 Personen entsteht. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Der Tourismus trägt dazu bei, Einkommen in einer Größenordnung zu sichern, die dem durchschnittlichen Einkommen von 2.652 Menschen entspricht.
Viele Attraktionen machen das Donau-Ries so interessant
Besonders wertvoll ist dabei das Zusammenspiel der vielen Attraktionen im Landkreis. Wer beispielsweise das Kraterbad in Nördlingen besucht, bleibt oft länger, übernachtet vor Ort und entdeckt weitere Sehenswürdigkeiten in der Region. Auch große Projekte wie die Landesgartenschau 2028 in Donauwörth schaffen zusätzliche Anreize für Gäste. So bleiben die Ausgaben der Besucher im Landkreis und kommen vielen Branchen zugute.
„Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der Tourismus für unsere Heimat ist. Jeder Gast trägt dazu bei, dass regionale Betriebe gestärkt, Arbeitsplätze gesichert und die Lebensqualität im Landkreis erhalten werden. Deshalb investieren wir gemeinsam mit vielen Partnern weiterhin in attraktive Angebote für Einheimische und Gäste“, sagt Landrat Michael Dinkelmeier.
„Die Ergebnisse machen deutlich, dass Tourismus weit mehr als Freizeit und Erholung ist“, so Klemens Heininger, Geschäftsführer des Ferienlandes Donauries. „Tourismus stärkt die Wirtschaft, schafft Perspektiven und trägt dazu bei, dass das Ferienland Donauries e.V. auch in Zukunft eine lebenswerte und attraktive Region bleibt,“ so Heininger. Die Studie wurde finanziert vom Wirtschaftsförderverband Donauries e.V.
Der Ferienland Donauries e.V. ist Teil der Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit des Landkreises Donau-Ries. Die Stabsstelle gestaltet gemeinsam mit ihren Partnern die nachhaltige Entwicklung des Landkreises und setzt Impulse für Wirtschaft, Lebensqualität, Klimaschutz und regionale Zusammenarbeit. (dra)