1. Oktober 2020, 09:28

20.000 Euro für die Klink Clowns

Spendenübergabe an KlinikClowns Bild: Josef Röhring
Seit vielen Jahren finanziert der Verein "Kinder wollen leben, spielen, lachen! e. V." regelmäßige Besuche der Klinikclowns im Augsburger Klinikum. Auch in diesem schwierigen Jahr ermöglicht es der Verein den Klinikclowns, mit der Spende von 20.000 Euro ein ganzes Jahr lang „ein Lachen zu schenken“.

Vorletzten Donnerstag überreichte der Leiter des Donauwörther Vereins Martin Oberman den beiden bunten Clowns "Dr.Thizou" und "Frl. Lilo Musi" und der Vorsitzenden von KlinikClowns e.V. Elisabeth Makepeace die diesjährige Spende symbolisch vor den Toren der Klinik. Elisabeth Makepeace bedankte sich herzlich: „Wir sind gerade heuer besonders froh, dass wir mit dieser Unterstützung weiterhin Visiten im Klinikum Augsburg machen können. Es ist in den letzten Monaten sehr deutlich geworden, wie wichtig unsere Arbeit ist, aber auch, wie wichtig die Unterstützung von so verlässlichen Spendern wie dem Verein „Kinder wollen leben, spielen, lachen e.V. ist.“

Regelmäßig bringt ein KlinikClown mit individuell improvisierten Spielszenen und viel Einfühlungsvermögen Heiterkeit und Ablenkung in die Kinderkrankenzimmer. Normalerweise sind die KlinikClowns hier – wie sonst auch – paarweise unterwegs, doch wegen der Corona-Einschränkungen geht aktuell immer nur ein Clown oder eine Clownin pro Woche. Dennoch gelingt es den Profis immer wieder, gerade da ein Strahlen in die Gesichter zu zaubern, wo eben noch Sorge, Angst und Schmerzen die Stimmung dominierten. Das Spiel mit den Clowns aktiviert bei den oft schwerkranken Kindern Zuversicht und neue Energien, die die psychische Verfassung stärken und den Gesundheitszustand positiv beeinflussen.

„Kinder wollen leben, spielen, lachen! e. V.“ setzt sich gezielt für die Förderung der Lebensqualität schwer - insbesondere krebskranker - Kinder ein und finanziert die Visiten der Klinikclowns, als „mittlerweile unverzichtbaren therapeutischen Bestandteil bei der Betreuung der Kinder auf den Stationen“.

Martin Oberman hält den Einsatz der KlinikClowns im Kinderkrankenhaus in diesem Zusammenhang für sehr wichtig: „Uns war es seit der Gründung unseres Vereins von Anfang an ein großes Bedürfnis, den Kindern auf den Stationen ihren Klinikalltag etwas erträglicher zu gestalten. Den Anstoß gab damals meine Nichte Desiree, als sie in ihrer schweren Zeit auf der kinder-onkologischen Station immer wieder zu mir sagte, dass es toll wäre, wenn mal ein Clown zu ihr ans Bett kommen würde und sie zum Lachen brächte.“ (pm)