Ukraine

VR-Banken spenden 60.000 Euro für Hilfsorganisationen im Landkreis

Eine 60.000 Euro-Spende und die Gesamtbilanz 2021 präsentieren (von links) Alexander Lehmann und Michael Kruck (RVB Donauwörth), Kreisverbandsvorsitzender Paul W. Ritter (RVB Ries), Bernd Frisch (RVB Wemding), Bernhard Ströbele (RVB Ries) und Klaus Pelz (RVB Wemding). Bild: Stefanie Saam
Mit der großen Summe von 60.000 Euro unterstützen die drei Raiffeisen-Volksbanken im Landkreis Donau-Ries örtliche Hilfsorganisationen, die sich um Geflüchtete aus der Ukraine kümmern.

„60.000 Euro: Das ist die größte zweckgebundene Einzel-Spende, an die ich mich erinnern kann“, so Kreisverbandsvorsitzender Paul W. Ritter von den Volksbanken Raiffeisenbanken. Bei ihrer Jahresversammlung waren sich die Vorstände der drei selbstständigen Genossenschaftsbanken einig, diese hohe Summe verschiedenen Hilfsorganisationen im Landkreis, darunter Caritas und Diakonie, als Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. Diese kümmerten sich mit großem Einsatz um die Aufnahme und Integration der geflüchteten Menschen aus der Ukraine, so die drei Vorstandsvorsitzenden Paul W. Ritter, Michael Kruck und Bernd Frisch. „Wir sind die größte Personenvereinigung im Landkreis mit fast 60.000 Mitgliedern. Und mit 60.000 Euro, also rund einem Euro pro Mitglied, unterstützen wir karitative Einrichtungen im Landkreis schnell und unbürokratisch bei der Bewältigung der aktuellen Lage“.

Im Anschluss stellte der Kreisverbandsvorsitzende die Gesamtbilanzsumme und weitere Kennzahlen des vergangenen Geschäftsjahres vor: „Trotz Corona haben wir 705 Millionen Euro an neuen Krediten ausgeben können: Damit unterstützen wir unseren heimischen Mittelstand und genau dafür wurden wir einst gegründet“, so Ritter. Die Gesamtbilanzsumme der größten Bankengruppe innerhalb des Landkreises wächst 2021 auf nun 3,6 Milliarden Euro, ein Plus von 3,7 Prozent. Knapp 600 Mitarbeitende in drei VR-Banken betreuen rund 114.000 Kunden.

Das Gesamtkundenvolumen, also die Summe aus betreutem Kundenkreditvolumen und Kundenanlagevolumen, stieg um 8,2 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Allein 4,3 Millionen Euro Gewerbesteuer flossen 2021 an Städte und Gemeinden im Landkreis Donau-Ries. Und für ein gutes Gefühl sorge das hohe Eigenkapital von inzwischen 415 Millionen Euro: „Damit erfüllen wir die gesetzlichen Vorgaben deutlich und haben zudem Reserven für weiteres Kreditwachstum“, so Ritter. Die Jahresversammlung 2022 endete mit einem Ausblick auf die gemeinsamen Aktivitäten im Kreisverband, darunter den mehrfach verschobenen 18. VR-Wirtschaftstag: Die Mittelstands-Veranstaltung mit renommierten Rednern wird am 6. Oktober in Harburg stattfinden. (pm)