22. Februar 2021, 16:01

Können Theater- und Kleinkunstveranstaltungen stattfinden?

Theateraufführungen wie "Eine Stunde Ruhe", stehen in diesem Jahr weiterhin auf der Kippe. Bild: Loredana La Rocca
Wie es für die diesjährige Theatersaison weitergeht ist nach wie vor unklar. Vieles wird davon abhängen, wie sich die gesetzlichen Vorgaben der Regierung in den nächsten Wochen entwickeln.

Schon die erste Theateraufführung im Rahmen der diesjährigen Theatersaison, „Der Sittich“ unter anderem mit Michaela May, geplant am 17. November 2020, konnte nicht durchgeführt werden, der Kleinkunstauftritt der vier Herren von „Mistcapala“ wurde von ursprünglich 4. Februar 2021 nun auf 4. Februar 2022 verlegt. Inzwischen musste auch der Kabarettabend mit Dr. Claudia Pichler auf Samstag, 6. November 2021 verlegt werden. Er war für Freitag, 26. Februar 2021 geplant.

Wie es weitergeht, hängt von der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab, die bis 7. März 2021 gültig ist und aktuell ein Veranstaltungsverbot enthält. Als nächste Veranstaltung stünde das Schauspiel „TYLL“ nach dem Romanbestseller von Daniel Kehlmann, am Sonntag 28. März 2021 im Stadtsaal „Klösterle“ auf dem Theaterprogramm. Auch die nachfolgenden Theateraufführungen am Montag, 19. April 2021 mit dem Tournee-Theater Thespiskarren Hannover „Willkommen bei den Hartmanns“, einer Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven hängt ebenso wie das abschließende und bereits schon einmal verlegte Schauspiel mit Live-Musik „Spatz und Engel“ am Dienstag, 27. April 2021 in der Schwebe.

Sobald die weiteren gesetzlichen Vorgaben bekannt sind, wird die Öffentlichkeit baldmöglich informiert, bittet die Stadt Nördlingen um Verständnis.

„Unsere Hoffnung ist und bleibt, dass das Infektionsgeschehen schon bald die Durchführung von Theater- und Kleinkunstveranstaltungen erlaubt. Wir werden unsere treuen Besucher und Abonnenten rechtzeitig informieren, wenn wieder Veranstaltungen stattfinden können und arbeiten bereits jetzt an Hygiene- und Gesundheitsschutzkonzepten, die sicherlich wieder benötigt werden,“ verspricht Oberbürgermeister David Wittner. (pm)