Käthe-Kruse-Puppen-Museum

Sonderausstellung noch diese Woche zu sehen

Die Sonderausstellung im Käthe-Kruse-Puppen-Museum, mit Werken von Annemarie Jakimow-Kruse, ist noch diese Woche zu sehen. Bild: Stadt Donauwörth / K. Göbner
Noch bis kommenden Sonntag, 25. September, ist die Sonderausstellung „Annemarie Jakimow-Kruse: „…ich wollte ja malen!“ im Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Donauwörth zu sehen.

Am Sonntag (25.09.) besteht damit zugleich die letzte Gelegenheit, an der Sonntagsführung um 15 Uhr im Puppenmuseum teilzunehmen (ohne Anmeldung, nur regulärer Eintritt).

Die Malerin Annemarie Jakimow-Kruse (1889–1977) war eine Tochter aus der ersten Ehe von Max Kruse, der später mit Käthe Kruse verheiratet war. Annemarie erbte die künstlerische Begabung der Kruse-Familie und war mit vielen bekannten Künstlerinnen und Künstlern ihrer Zeit in Kontakt. Die wichtigsten Grundlagen für ihre Kunst erlangte sie in der Schule von Henri Matisse in Paris. Ihren Mann Igor von Jakimow, der für Käthe Kruse zwei Puppenköpfe entwarf, lernte sie dort kennen.

In der Sonderausstellung werden viele ihrer ausdrucksvollen Porträts beispielsweise ihrer Kinder auch aus der zweiten Ehe mit Werner Kirchner gezeigt. Außerdem hinterließ die Künstlerin sehr stimmungsvolle Landschaftsaquarelle, die auf Hiddensee, im Odenwald oder in der Heidelberger Umgebung entstanden sind. Diese Arbeiten werden in Beziehung zu Passagen aus ihren Erinnerungen gesetzt, die sie in einem Buch zusammenstellte.

Die Ausstellung im Käthe-Kruse-Puppen-Museum, Pflegstr. 21 a, ist Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. (pm)