Phishing-Anruf

Rentner wird Opfer eines Telefon-Betrugs

Symbolbild. Bild: www.polizei-beratung.de
In den vergangenen Tagen kam es zu einem Telefon-Betrug, bei dem sich der Anrufer als Bankangestellter ausgab. Das Opfer gab Zugangsdaten und TAN heraus. Es kam zu unberechtigten Abbuchungen.

Ein 84-jähriger Rentner aus Rain wurde Opfer eines Telefon-Phishing-Angriffs. Durch Weitergabe seiner Online-Banking-Zugangsdaten und TANs an einen angeblichen Bankberater kam es am 30.03.2026 gegen 22:00 Uhr zu unberechtigten Abbuchungen auf zwei Girokonten, die der Geschädigte am 31.03.2026 feststellte.

Der Gesamtschaden beträgt 564 Euro. Beide betroffenen Konten wurden gesperrt und der PC zurückgesetzt. Tatverdächtige Personen sind derzeit nicht bekannt, die Ermittlungen laufen.

Die Polizei weist darauf hin, dass Banken niemals telefonisch nach vollständigen Zugangsdaten oder TANs fragen. Betroffene sollen unverzüglich ihre Bank kontaktieren, Verdachtsfälle der Polizei melden und Kontobewegungen prüfen. Präventiv empfiehlt die Polizei aktuelle Software, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Misstrauen bei unerwarteten Serviceanrufen sowie die Nutzung offizieller Telefonnummern der Bank. (dra)