Am Mittwoch (15.4.2026) beteiligten sich die Polizeiinspektionen im Landkreis Donau-Ries am 13. Bayerischen 24-Stunden-Blitzmarathon. Die Verkehrspolizei Donauwörth zieht dabei eine positive Bilanz für ihren Zuständigkeitsbereich Donau-Ries und Dillingen.
Bereits am Mittwochmittag zog Polizeihauptkommissar Marco Oberfrank, stellvertretender Dienststellenleiter der Verkehrspolizei Donauwörth, ein positives Zwischenfazit. „Man merkt deutlich eine Reduzierung der Verstöße. Das Thema ist so präsent, dass die Leute merklich langsamer fahren.“
Dieser Eindruck bestätigte sich in den folgenden Stunden. „Die Leute nehmen es aufmerksam wahr und fahren entsprechend langsamer“, resümierte Polizeihauptkommissar Oberfrank im Gespräch mit unserer Redaktion nach dem Blitzermarathon. Die Zahlen seien dabei auf einem ähnlichen Niveau wie im vergangenen Jahr gewesen. „Wir hoffen, dass es länger anhält“, heißt es seitens der Polizei.
Überschaubare Anzahl von Verstößen mit einzelnen Ausreißern
Bei der Messstelle St2027 bei Mertingen kam nach der Mittagszeit nur noch ein weiterer Verstoß hinzu. Am Ende wurden also insgesamt 18 Verstöße gezählt. Auf der St2221 bei Harburg wurden drei Verstöße festgestellt. Die höchste Verfehlung lag hier bei 127 km/h in einer Tempo-100-Zone. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg.
Die Lasermessung auf der B25 bei Harburg brachte nur kleinere Verstöße zutage. So wurden etwa drei Lkw mit einer zu hohen Geschwindigkeit auffällig. Der Spitzenwert lag hier bei 86 km/h bei erlaubten 60. Auch der Einsatz des PROVIDA-Fahrzeugs verlief unauffällig mit kleineren Vergehen.
Die markanteste Verfehlung wurde zwischen Dillingen und Holzheim, was ebenfalls zum Zuständigkeitsbereich der VPI Donauwörth gehört, vermeldet. Auf der St2032 wurde ein Pkw mit Tempo 145 in einer 100er-Zone aufgehalten. Der Fahrer bekommt ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einen Punkt – ein Km/h schneller und der Führerschein wäre weg gewesen.
Aktionsmonat Juni – Sicherheit auf Landstraßen
Der Blitzermarathon ist nun beendet, für die VPI Donauwörth wirft das nächste Projekt ‚Aktionsmonat Juni – Sicherheit auf Landstraßen‘ aber schon wieder seinen Schatten voraus. So sind im Juni mehrere Kontrollstellen geplant, an denen der Fokus auf Ablenkung und Handy, aber auch Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen liegt. Gestartet wird der Aktionsmonat mit einem Präventionsstand vom 3. bis 5. Juni auf dem Donauwörther Inselfest.