Den Auftakt machten die Musikkids 2 – die Jungbläser des zweiten Instrumentaljahres. Mit ihrem Leiter Dominik Seibold spielten sie fleißig auf und zeigten, dass sie mittlerweile auch mehrstimmige Stücke beherrschen. Ein Jahr weiter sind die zehn Spieler der „Mini-Juka“, die mit dem „Hey-Song“ oder mit „We will rock you“ begeisterten. Im Musikschulhof formierte sich derweil die Junior-Drum-Line. Die 15 Trommler von Oliver Möbius peitschten das Publikum mit ihren Breaks und Fills an. Außerdem übten sie gleichzeitig an ihrem Programm für den „Schwäbischwerder Kindertag“, bei dem sie als historische „Trommlerzunft“ auftreten werden.
Auch die Jugend zeigt vollen Einsatz
Im Konzertsaal hingegen konnte man die zarteren Töne vernehmen, hier musizierten Querflöten-, Geigen-, Gitarren- und Klavierschüler abwechselnd. Klassisch unterwegs war auch das Klarinettenquartett. Gesangslehrerin Elisabeth Balser demonstrierte mit ihrer Schülerin Sara, wie man sich richtig einsingt und die Stimme aktiviert. Besonders eindrucksvoll wurde hier die Bedeutung der richtigen Atmung gezeigt. Ebenfalls zu hören war das Gesangsensemble und der Kinderchor mit Liedern aus dem aktuellen Repertoire.
Musikschulleiter Josef Basting arbeitete mit der Jugendkapelle in einer offenen Probe für das anstehende Muttertagskonzert. Die Streicherkids unter der Leitung von Giulia Czerwenka bilden seit letztem Jahr die Vorstufe zum Streichorchester. Auch sie präsentierten sich im Konzertsaal mit ihren aktuellen Stücken. Den musikalischen Abschluss bildete die Big-Band „Donau-Vibes“ unter Sebastian Hummel mit jazzigen und rockigen Hits. Zum Rahmenprogramm zählt unter anderem ein Musiktheorie-Crashkurs mit Siggi Traub, ein Musik-Flohmarkt oder die Museumsecke mit alten und seltenen Instrumenten. Außerdem konnte man allerlei Instrumente selber testen – so zum Beispiel das Fagott bei der künftigen Musiklehrerin Selina Voigt, die ab September an der Musikschule unterrichten wird. (dra)