Neubaugebiet

Für die Zukunft des Ortes: Neues Baugebiet in Holheim eingeweiht

Mit dem offiziellen Band durchschneiden wurde das Neubaugebiet in Holheim feierlich eingeweiht. Bild: Manuel Habermeier
Geeignete Bauplätze für Wohnungsbau sind immer wieder ein schwieriges Thema. Nun wurde in Holheim ein neues Baugebiet eingeweiht. Der Ort investiert damit auch in seine Zukunft.

Am Dienstag wurde im Nördlinger Stadtteil Holheim der erste Bauabschnitt des Neubaugebiets südlich der Kirche eingeweiht. „Es geht darum, den Ort für die Zukunft attraktiv zu gestalten“, sagte Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner in seiner Rede und fügte hinzu: „Es ist ein Infrastrukturprojekt für Holheim, aber es geht noch um mehr. Es bietet die Möglichkeit, in Holheim zu bleiben oder sich für Holheim zu entscheiden.“

Mit dem ersten Bauabschnitt wurden insgesamt sieben Bauplätze fertiggestellt. Sechs davon sind in städtischem Besitz, bei einem Bauplatz handelt es sich um Privatbesitz. Nach Beendigung des zweiten Bauabschnitts werden insgesamt 14 Bauplätze zur Verfügung stehen.

Der Verkaufspreis soll bei rund 150 Euro/m2 liegen. Endgültig wird der Preis erst an der Stadtratssitzung am Donnerstag festgelegt. „Danach gehen die Bauplätze direkt in den Verkauf“, wie David Wittner betonte, denn diese sollen nicht für die Zukunft gehortet werden, sondern „jetzt Bauchance für junge Menschen und Familien“ bieten. Bislang gibt es schon zwei Nachfragen aus dem Ort, wie Ortsvorsteher Rudolf Weber auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte.

Insgesamt umfasst das Neubaugebiet südlich der Kirche 14 Bauplätze. Bild: Manuel Habermeier

Für die Zukunftsfähigkeit des Baugebiets

Zusätzlich zu den Quadratmeterpreisen kommen noch rund 5.700 Euro für eine Retentionszisterne. Die Parzellengrößen im ersten Bauabschnitt variieren zwischen 650 m2 und 869 m2. Dazu sind bereits 1000 m2 Straße, 300 m2 Gehweg und mehrere Hundert Meter verschiedener Wasserleitungen angelegt worden. Auch ein Leerrohrsystem für Breitband wurde bereits verlegt. „Das braucht ein modernes Baugebiet neben Strom und Wasser“, weist David Wittner auf die Zukunftsfähigkeit des Baugebiets hin. Eine 80 Meter lange Lärmschutzwand trennt das Neubaugebiet von einem gewerblichen Betrieb.

Die Erschließungskosten verteilen sich auf 650.000 Euro für Straßen und Gehwege, 95.000 Euro für Quellleitungen, 70.000 Euro für Archäologie und 30.000 Euro für das Leerrohrsystem. Gut angelegtes Geld, wenn es nach Oberbürgermeister David Wittner geht: „Eine Stadt entwickelt sich nicht nur durch Prestigeobjekte, sondern durch Projekte, wo Menschen leben.“

Redakteur. Unterwegs für blättle und online. Geboren in Augsburg ist er über Freiburg, Wien und München endlich im schönen Donau-Ries angekommen. Hier hat er besonders die Themen Kunst, Kultur, Geschichte und Sport im Blick.

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