Eigner Angels

Nördlingerin für Basketball-Nationalmannschaft berufen

Leni Körbel - Eigner Angels Bild: Körbel
Für Magdalena Körbel geht der sportliche Weg weiter steil nach oben: Die Nördlingerin wurde erneut für den U16-Nationalkader nominiert.

2026 könnte für Magdalena „Leni“ Körbel ein ganz besonderes Sportjahr werden. Die 16-Jährige zählt seit Jahren zu den prägenden Spielerinnen der Basketballabteilung des TSV Nördlingen. Sie durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Vereins und übernahm bereits in jungen Jahren Verantwortung in der Regionalliga.

Sprung zu den Eigner Angels als nächster Schritt

Bereits in der vergangenen Saison war die talentierte Centerin regelmäßig in den Trainingsbetrieb des Bundesligisten eingebunden und konnte erste Erfahrungen auf höchstem nationalen Niveau im Seniorenbereich sammeln. Künftig soll die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden. Damit tritt Körbel auch in die Fußstapfen ihrer Mutter Anett Körbel, die über viele Jahre das Nördlinger Basketballgeschehen prägte.

„Mit Leni haben wir eine junge Nördlingerin in unseren Reihen, die großes Potenzial mitbringt. Sie gehört zur nächsten Generation und wird auf ihren internationalen Wegen viel dazulernen“, kommentiert der sportliche Leiter Kurt Wittmann die Entwicklung der Nachwuchsspielerin.

Mit ihrer erneuten Berufung in die U16-Nationalmannschaft erhält Körbel nun die nächste große Chance. Gemeinsam mit den besten Talenten ihres Jahrgangs – darunter Spielerinnen aus Stuttgart, Berlin oder sogar dem spanischen Valencia – wird sie sich auf internationalem Niveau messen können. Das Nationalteam absolviert zunächst ein knapp zweiwöchiges Trainingslager am Olympiastützpunkt Heidelberg inklusiver dreier Länderspiele gegen Frankreich, bevor Mitte August die U16-Europameisterschaft in Rumänien den sportlichen Höhepunkt des Sommers bildet. Mit dabei sein wird dann auch Magdalena Körbel.

Ehemalige Angels-Spielerin auf neuen Basketballpfaden unterwegs

Natalie Kucowski, die sich in der vergangenen Saison als Nachverpflichtung für die verletzungsbedingten Ausfälle im Nördlinger Kader einen Namen in der DBBL machte, hat sich für den Sommer dem japanischen 3x3-Team Mitsubishi Electric angeschlossen.

Als einzige ausländische Spielerin des Teams reist die US-Amerikanerin derzeit um die Welt und nimmt an den prestigeträchtigen Turnieren der FIBA Women’s Series teil. Auf den verschiedenen Stationen sammelt ihr Team wichtige Punkte für die Gesamtwertung, um sich für das Finalturnier Anfang September in Shanghai zu qualifizieren.

„Die Geschwindigkeit, die Flexibilität, das Adrenalin – all das macht so schnell süchtig bei dieser Sportart“, schwärmt Kucowski über ihre aktuelle sportliche Heimat.

Die 27-Jährige berichtet dabei nicht nur vom hochprofessionellen Alltag im japanischen Nagoya, rund 45 Minuten von Osaka entfernt, sondern auch von den Erfahrungen in einem völlig anderen kulturellen Umfeld.

Wie Kucowskis sportliche Zukunft im Herbst aussieht, lässt die Amerikanerin derzeit offen. Gut möglich jedoch, dass die sympathische US-Amerikanerin auch in der kommenden Saison wieder in Deutschland aufläuft. Dann wieder auf dem klassischen 5-gegen-5-Feld und womöglich gemeinsam mit Nachwuchshoffnung Magdalena Körbel. (dra)