Sport und Kultur sollen Grenzen überwinden und Menschen verbinden. Das ist die Idee, die hinter dem Gemeinschaftsprojekt „Vier Regionen für Europa“ steht, an dem sich der Bezirk Schwaben schon lange beteiligt. Gemeinsam mit den Partnerregionen Mayenne (Frankreich), Suceava (Rumänien) und Tscherniwzi (Ukraine) findet deshalb regelmäßig ein Jugendaustausch statt. Bei der 23. Auflage gab es zum zweiten Mal ein 3x3 Turnier der U16 Basketball-Frauen. Dort belegte Mayenne den ersten Platz mit 25 Punkten. Tscherniwzi belegte den zweiten Platz, Suceava den dritten und Schwaben den vierten Platz. Das Turnier hatte auch einen kulturellen Aspekt, der unter dem Thema "Kunst als gemeinsame Sprache" für eine Jugendgruppe stattfand und auch Treffen zwischen den politischen Vertretern der vier Partnerverwaltungen. Über 170 Teilnehmer nahmen an der jährlichen Ausgabe teil.
Kern der Jugendbegegnung ist ein Fußball-Turnier (Vier-Nationen-Turnier) bei dem der DFB den Bezirk Schwaben mit der U16 Schwabenauswahl vertreten darf. So wie in der vergangenen Woche, als sich die Reisegruppe (Fußballer, Basketballerinnen und Jugendliche vom Kulturporgramm) vom Bezirk Schwaben von Augsburg aus auf den Weg nach Fălticeni in Rumänien machte. Mit an Bord waren auch drei Teilnehmer aus dem Ries: die beiden Jugendspieler vom TSV 1861 Nördlingen Mathis Strauß (Deiningen) und Paul Wagner (Reimlingen) sowie Trainer Fabian Schmidt (Maihingen). Als Trainerteam fungierten Armin Stich (Kaufbeuren), Richard Mayrshofer (Steinheim) und Fabian Schmidt (Nördlingen). Insgesamt stellte sich der Kader aus 16 Spielern zusammen aus 7 verschiedenen schwäbischen Vereinen.
Sportlich hat es sich für die Jungs gelohnt, denn zusammen mit ihren Teamkollegen durften sie sich als Turniersieger feiern lassen. Im Auftaktspiel gegen die Franzosen gab es in der regulären 60-minütigen Spielzeit zwar keinen Sieger, aber im Elfmeterschießen setzte sich die schwäbische Vertretung durch. Danach folgten zwei 1:0-Siege gegen die Ukrainer und Rumänen. Damit war der erste Platz gesichert, der Wanderpokal kehrte nach sieben Jahren zurück und es konnte gemeinsam gefeiert werden. Bevor es wieder in die Heimat zurückging. In zwei Etappen fuhr die schwäbische Reisegruppe mit einem Zwischenstopp/Übernachtung im ungarischen Debrecen insgesamt 27 Stunden zurück nach Augsburg. Da blieb viel Zeit, das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen. (dra)