Polizeihinweis

Versuchter Trickbetrug durch falschen Polizeibeamten

Symbolbild Bild: pixabay
Mit der Masche der „falschen Polizeibeamten“ haben Betrüger erneut versucht, einen Rentner aus dem Raum Donauwörth um sein Geld zu bringen. Doch der Mann durchschaute den Betrugsversuch – und alarmierte noch während des Telefonats die echte Polizei.

Am 01.09.2026, um 16:25 Uhr, erhielt ein Rentner aus dem Raum Donauwörth einen Telefonanruf einer unbekannten Täterin. Die Anruferin gab sich fälschlicherweise als Polizeibeamtin aus und behauptete wahrheitswidrig in bekannter Manier, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden. Der Mann erkannte jedoch die Betrugsabsicht umgehend und verständigte parallel zum Telefonat die echte Polizei. Die Anruferin bekam dies mit und legte kommentarlos auf. Es kam daher zu keinem Beute- oder Vermögensschaden. Beamte der PI Donauwörth leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf versuchten Banden- und gewerbsmäßigen Betrug ein. Der Angerufene hatte die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Donauwörther Beamten raten aufgrund einer anhaltend hohen Anzahl an gemeldeten Schockanrufen:

  • Gesundes Misstrauen zeigen: Die Polizei fordert am Telefon niemals die Herausgabe von Bargeld, Wertsachen oder Kontodaten. Wenn ein Anrufer Details zu Ihren Vermögensverhältnissen wissen möchte oder von Einbrüchen in der Nähe berichtet, legen Sie sofort auf.
  • Die echte Polizei kontaktieren: Rufen Sie bei Verdachtsmomenten die Polizei unter der offiziellen Notrufnummer 110 an. Nutzen Sie dafür niemals die Rückruffunktion Ihres Telefons (Wahlwiederholung), sondern wählen Sie die Nummer selbst neu, um nicht erneut bei den Betrügern zu landen.
  • Keine Details verraten: Geben Sie unbekannten Personen am Telefon keinerlei Auskünfte über Ihre finanzielle Situation, Ihre Wohnverhältnisse oder andere persönliche Daten.