Ein Mann Mitte 30 fand bei einem Augsburger Juwelier einen Verlobungsring im Wert von 800 Euro. Noch vor dem Kauf kontaktierte er einen flüchtigen Bekannten der angeblich bei diesem Juwelier arbeiten soll. Letztlich sicherte der Bekannte dem Geschädigten zu, für ihn den Ring zu beschaffen und diesen gleichzeitig mit einem größeren Diamanten zu besetzen.
Der Ring wurde dem Geschädigten durch den Bekannten persönlich übergeben, zusammen mit einem angeblichen Echtheitszertifikat für den Stein. Nach dem Heiratsantrag vergangene Woche stellte sich allerdings heraus, dass der eingesetzte Diamant eine Totalfälschung ist. Daraufhin erstattete der Geschädigte am 11.02.2026 Anzeige bei der PI Donauwörth. Die Beamten nahmen Ermittlungen gegen den flüchtigen Bekannten auf. (dra)