Erster Härtetest

Licht und Schatten bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften

Viktoria Zajitschek (r.) zeigte einen guten Weitsprung-Wettkampf. Bild: Andrea Zajitschek
Die Bayerischen Hallenmeisterschaften waren der erste echte Leistungstest im neuen Jahr. Die Athletinnen und Athleten der LG Donau-Ries zeigten sich im Anschluss zufrieden mit den Ergebnissen.

Mit den Hallenmeisterschaften in der Werner-von-Linde Halle in München fand der erste ernsthafte Leistungstest des neuen Jahres für die Athleten der LG Donau-Ries statt. Qualifiziert hatten sich für den Wettbewerb vom VSC Donauwörth: Marie Weinberger, Viktoria Zajitschek, Fabian Lechner, Jakob Miehling und Stefanie Stöckle, vom TSV Rain Jonas Schöniger und Jonathan Federle, sowie vom TSV Nördlingen Melina Brand und in der Staffel Eva Eisenbarth, Lina Mair, Annika Knaus und Leonie Justus. Leider schlug auch hier die Grippewelle zu, so dass es zu einigen Absagen kam.

Einen erfolgreichen Einstieg in den Tag erwischten Jonathan Federle über 60m Hürden bei den mU18 und Marie Weinberger über 60m Hürden bei den W15. Beide konnten sich mit persönlichen Bestleistungen in den Vorläufen für das Finale qualifizieren. Leider verletzte sich Jonathan beim Aufwärmen für das Finale und konnte somit nicht mehr antreten. Mit der Zeit aus dem Vorlauf wäre ihm ein Podestplatz sicher gewesen.

Gute Leistungen mit Luft nach oben

Marie Weinberger erreichte bei den W15 in 9,40 Sekunden einen hervorragenden 6. Platz. Im anschließenden Kurzsprint hatte sie jedoch einen Fehlstart. Im Weitsprung verpasste sie trotz ordentlichem Auftakt von 4,91 Metern um 4 Zentimeter den Endkampf. Das gelang jedoch Viktoria Zajitschek bei den WU18. So konnte sie sich nach einem spannenden Wettbewerb mit 4,98 Metern über den 8. Platz freuen, auch wenn sie erneut knapp die 5-Meter-Marke verpasste. 

Als einzige bei den Erwachsenen startete Stefanie Stöckle über die 800 Meter. Hier erreichte sie mit einer ordentlichen Zeit von 2:26,48 Minuten einen 10. Rang. Fabian Lechner (Hoch, 60m) und Jonas Schöniger (60m) zeigten bei den Mu20 ordentliche Leistungen, kamen aber nicht an ihre Bestleistungen heran und konnten sich somit bei dem hochklassigen Wettkampf nicht weiter vorne platzieren. Da die Hallenmeisterschaften aber für alle komplett aus dem Training heraus bestritten wurden, zeigten sich alle insgesamt über das aufsteigende Leistungsbild zufrieden. (dra)