Rettungshubschrauber

Arbeitsunfall bei Osterweiler: Forstarbeiter verliert mehrere Finger

Symbolbild Bild: pixabay
Bei Forstarbeiten nahe Osterweiler hat ein 53-jähriger Arbeiter nach dem Abschalten einer defekten Seilwinde in die noch nachlaufende Mechanik gegriffen. Dabei wurden mehrere Finger amputiert.

Neben der Bahnstrecke Donauwörth – Treuchtlingen ereignete sich am 18.03.2026 ein schwerer Betriebsunfall. In der Nähe des Weilers Osterweiler führte ein 53-jähriger Arbeiter Forstarbeiten durch. Hierbei kam eine funkgesteuerte selbstfahrende Forstseilwinde zum Einsatz. Aufgrund eines Defekts wollte der 53-Jährige etwas an der Kette reparieren. Unmittelbar nach dem Abschalten des Gerätes fasste der Mann dem aktuellen Kenntnisstand zufolge in die Mechanik, welche noch kurzzeitig weiterlief.

Dadurch wurden mehrere Finger amputiert und ein weiterer Finger eingequetscht. Kollegen setzten einen Notruf ab. Ein alarmierter Rettungshubschrauber flog den 53-Jährigen nach einer notärztlichen Behandlung vor Ort in die Unfallklinik nach Murnau. Zum aktuellen Ermittlungsstand ist nicht von einem Fremdverschulden auszugehen. Die aufnehmenden Beamten der Donauwörther Polizei leiteten Ermittlungen zum genauen Unfallhergang ein. (dra)