Strafanzeige

Fake-Käufer betrügt Donauwörtherin um 800 Euro

Symbolbild Bild: pixabay
Beim Verkauf von Kindersandalen auf einem Kleinanzeigenportal ist eine Frau auf einen Betrug hereingefallen. Ein angeblicher Käufer erschlich sich ihre Bankdaten.

Eine Frau aus dem Raum Donauwörth erstattete am 25.03.2026 Strafanzeige wegen Ausspähens von Daten sowie Betrug bei der örtlichen Polizeiinspektion. Sie wollte auf einem deutschlandweit führenden Kleinanzeigenportal im Internet Kindersandalen zu einem Preis von 30 Euro verkaufen. Eine bislang unbekannte Person täuschte ein Kaufinteresse vor und veranlasste eine E-Mail, in welcher der Frau eine angeblich sichere Auszahlung des Kaufpreises auf deren Konto zugesagt wurde. Nach Eingabe ihrer Bankdaten sowie Freigabe einer Transaktion per Banking-App wurden der Frau jedoch knapp 800 Euro vom Bankkonto abgebucht. 

Die Beamten leiteten strafrechtliche Ermittlungen ein. Generell wird Seitens der PI Donauwörth in diesem Zusammenhang geraten: Nicht auf Links in übersandten Emails klicken, keine E-Mail-Adressen oder Bankdaten in Formularen eingeben und am besten immer auf der Plattform selbst bleiben, um Transaktionen von Anfang bis Ende abzuwickeln. Am Sichersten ist eine persönliche Übergabe der Ware gegen Barzahlung. (dra)