13. März 2019, 16:02

2,2 Millionen für Schmähingen

Vertreter des ALE Schwaben, der Stadt Nördlingen, des Stadtteils Schmähingen und MdL Wolfgang Fackler (3. von links) bei der Bekanntgabe der Fördersumme im Dorfzentrum „Alte Schule“ Bild: Maximilian Bosch
Am Dienstag wurde die Fördersumme für die Dorferneuerung bekanntgegeben.

Ein weiterer Meilenstein für die Dorferneuerung Schmähingen ist erreicht: Am Dienstagnachmittag kam Christian Kreye, Leitender Baudirektor beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALE), in den südlichsten der zehn Nördlinger Stadtteile, um die Fördersumme bekannt zu geben.

„Es sind einige Jahre vergangen, in denen einiges vorankam“, meinte Nördlingens Oberbürgermeister Hermann Faul mit Blick auf den ersten Antrag zur Dorferneuerung, den die Stadt Nördlingen im Jahr 2007 stellte. Erst im letzten Jahr wurde die Sanierung der Alten Schule mit Umbau in ein Dorfgemeinschaftshaus abgeschlossen. Den Schmähingern sei es ein Anliegen, ihren Ort lebendig zu halten, mit religiösem Leben, Vereinsarbeit und einer intakten Dorfgemeinschaft. „Wir sind sehr froh, dass wir mit diesem Schritt etwas für die Dorfgemeinschaft tun dürfen“, meinte das Stadtoberhaupt.

„Schmähingen erhält auf Ihren Antrag hin, Herr Oberbürgermeister, eine umfassende Dorferneuerung“, sagte Christian Kreye. Als wichtige Maßnahmen nannte er die Neugestaltung des Dorfplatzes an der Priel- und Mühlbachstraße sowie Sport, Spiel- und Freizeitflächen am Badeteich, dem „Schmähinger Weiher“. Darüber hinaus seien weitere Straßenraumgestaltungen im Bereich der Kirchbergstraße und Stählinstraße geplant, ebenso wie Bachgestaltungen am Ursprungbach, auch bekannt als Mühlbach.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben wird für die Maßnahmen eine Fördersumme von 2,2 Millionen Euro bereitstellen. Berücksichtigt man noch die 210.000 Euro Fördergeld für die Einzelmaßnahme „Alte Schule“ kommt man auf rund 2,4 Millionen Euro. Dies ist als Förderung von 50 Prozent anzusehen, zusammen mit dem Anteil der Stadt Nördlingen kann man von einer Investitionssumme von circa 4,4 Millionen Euro für die Dorferneuerung ausgehen. Dazu kommen noch Fördermittel für private Maßnahmen, die Grundstückseigentümer beantragen können. „Sie haben jetzt die Chance, Ihre Heimat den heutigen Ansprüchen entsprechend zu gestalten und attraktiv für die hier lebenden Menschen zu machen“, meinte Kreye.

Im zweiten Habjahr 2019 soll die Vorstandswahl für die Dorferneuerung stattfinden, mit ersten Baumaßnahmen ist nach dem heutigen Stand der Dinge 2021 zu rechnen. (mab)

Von unserem Redaktionspartner Wochen- und SonntagsZeitung