27. Juli 2018, 12:10

Letzter Bauausschuss vor der Sommerpause: Grünes Licht für zahlreiche Projekte

Bild: Mara Kutzner
In seiner letzten öffentlichen Sitzung vor den Sommerferien hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Donauwörth für etliche Projekte die Weichen für die Umsetzung gestellt. Welche Vorhaben in den Bereichen Verkehr, Hochbau und Umwelt beschlossen wurden
Donauwörth - Auf der gut gefüllten Tagesordnung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses standen vor allem Verkehrs-Themen und Vorhaben des Hochbaus, die nach den gestrigen, einstimmigen Ergebnissen des Ausschusses nun vorangetrieben werden können. So wurden dem Ausschuss Planungen für die Neugestaltung der Bushaltestellen am Gymnasium vorgestellt und sich intensiv mit der Verkehrs- und Parksituation im Stauferpark rund um die Donau-Ries-Klinik beschäftigt. (Es folgen jeweils eigene Artikel.)
Für eine Sanierung der Geh- und Radwege in der Promenade, durch eine Erneuerung der Asphaltschichten, wurde in der gestrigen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschuss die Vergabe in die Wege geleitet. Die Maßnahme kann damit im Herbst durchgeführt werden. 90.000 Euro sind bereitgestellt, um Risse, Unebenheiten und Schlaglöcher auf diesen Wegen zu beseitigen.
Grünes Licht gab der Ausschuss auch für die Erneuerung des Brunnens in Bereich der „Neuen Mitte Parkstadt“. Da dieser Platz fertiggestellt ist, kann jetzt die Technik erneuert werden, die defekt ist und deswegen einen geregelten Betrieb der Anlage derzeit nicht ermöglicht. Für rund 45.000 Euro ist gestern der Auftrag für die Überarbeitung der Anlage vergeben worden. Die Stadt kommt damit dem Wunsch vieler Parkstädter Bürgerinnen und Bürger nach, diesen Brunner wieder zu aktivieren.
Bauprojekte in Auchsesheim und am Friedhof
Für ein größeres und wichtiges Bauprojekt in Auchsesheim gab es einhellige Zustimmung: Dem Ausschuss wurden die Planungen für ein neues Feuerwehrhaus vorgestellt und daraufhin beschlossen, auf dieser Basis den Bau voranzutreiben. Gebaut werden soll auch am Friedhof Donauwörth: Dringend benötigt wird eine neue Betriebshalle für Material und Geräte der Friedhofsverwaltung, den Besucherinnen und Besuchern des Friedhofs sollen dort künftig öffentliche, behindertengerechte Toiletten zur Verfügung stehen. Der Ausschuss begrüßte die Planungen und gab auch dafür grünes Licht.
Gebaut werden soll auch am Friedhof Donauwörth: Dringend benötigt wird eine neue Betriebshalle für Material und Geräte der Friedhofsverwaltung, den Besucherinnen und Besuchern des Friedhofs sollen dort künftig öffentliche, behindertengerechte Toiletten zur Verfügung stehen. Der Ausschuss begrüßte die Planungen und gab auch dafür grünes Licht.
Promenade soll blühen
Auf der Tagesordnung stand zudem ein Projekt, dass gleichermaßen den Schutz von Bienen und Insekten und die Verschönerung von Grünflächen zum Ziel hat: In der Promenade soll im Bereich des Brabanter Weges beim Käthe-Kruse-Museum eine dauerhafte Blühfläche angelegt werden. Durch unterschiedliche Blühbereiche und die Pflanzung von Blumenzwiebeln werden Bienen und andere blütenbesuchende Insekten ein Nahrungsangebot bereits ab der Frühlingsblütezeit im März vorfinden. Das handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Imkerverein Donauwörth, der sich im Rahmen des Projektes „Bayern blüht 2018“ des Landesverbandes Bayerischer Imker e.V. personell und finanziell beteiligt. Der Ausschuss begrüßte einhellig die von der Stadtgärtnerei vorgestellten Pläne. Im Bereich neben der Freilichtbühne bleibt die Rasenfläche erhalten.
Damit kann nun der erste Schritt erfolgen: Bereits Anfang August werden die bestehenden Rasenflächen umgearbeitet. Daraufhin erfolgt im Abstand von 2 bis 3 Wochen ein mehrmaliges Wiederholen der Bodenbearbeitung, um den Grasbestand und wieder keimende Gras-Kräutersamen vertrocknen zu lassen. Diese wiederholte Bodenbearbeitung stellt die Alternative zum Einsatz von Herbiziden dar, die nicht verwendet werden. Optisch wird sich der bearbeitete Bereich dadurch in den kommenden Monaten nicht als Rasenfläche, sondern als umgepflügter Bereich zeigen. Nach Einholung von Angeboten erfolgt dann im Oktober 2018 die Blumenzwiebelpflanzung sowie die Ansaat ein- und mehrjähriger heimischer Kräuter. Passanten werden durch eine vor Ort angebrachte Info-Tafel über die Maßnahme und ihr Ziel informiert. (pm)