4. Oktober 2019, 07:51

Donau Floorball weiter punktlos

Bild: Laura Olenik
Lange hält Donau Floorball mit Dresden mit, gleicht im letzten Drittel zum 4:4 aus und unterliegt am Ende dennoch mit 4:8. Das Ziel im Heimspiel gegen die Unihockey Igels Dresden die ersten Saisonpunkte für Donau Floorball zu holen wurde leider verpasst.

Der anfängliche 0:1 Rückstand konnte nach knapp sieben Minuten Spielzeit von Jonas Ringelhann nach Vorlage von Moritz Kleinbauer ausgeglichen werden. Nachdem Dresden in der dreizehnten Spielminute erneut in Führung ging gelang der Spielgemeinschaft im ersten Drittel trotz 2 Minuten Powerplay kein erneuter Ausgleich.

Erst zum Beginn des zweiten Spielabschnitts gelang Oliver Beer nach Zuspiel von Andreas Finkenzeller der 2:2 Treffer. Zu wenig konsequent kamen im weiterem Spielverlauf die Bälle von Donau Floorball Richtung gegnerisches Tor. Die Gäste verstanden es hingegen ihre Chancen besser zu nutzen und gingen erneut in Führung. Wenige Sekunden vor der nächsten Drittelpause wurde ein Körperfoul und kurz daraufhin das Halten eines Gegenspielers durch den Torhüter mit jeweils 2 Strafminuten gegen Donau Floorball geahndet.

So begann das letzte Drittel mit einer 3 gegen 5 Unterzahlsituation denkbar ungünstig. Durch eine konzentrierte Defensivarbeit überstanden die Donau Floorballer die doppelte Strafzeit jedoch erfolgreich ohne gegnerischen Treffer. Nachdem Neuzugang Jeremy Mertens durch einen Foul am Alleingang auf das Tor von Dresden gestoppt wurde entschieden die Schiedsrichter folgerichtig auf einen Penalty zugunsten von Donau Floorball. Mit diesem Strafschuss verkürzte Michael Bachmann zum 3:4. Knapp zwei Minuten später gelang Marek Sedelmeier nach zielgenauem Pass von Jonas Ringelhann der Ausgleichstreffer. Donau Floorball verstand es anschließend jedoch nicht, den Aufschwung beizubehalten und weitere Tore zu erzielen. Vielmehr gelang dem Gegner innerhalb von fünf Minuten drei Torerfolge. Auch der Versuch den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers zu ersetzen blieb erfolglos und führte nach abgefangenem Pass zum 4:8 Treffer durch Dresden.

Trotz sichtbarer Verbesserungen im Unterzahlspiel und weniger eigener Strafminuten konnte Donau Floorball ihre Leistungen nicht über die gesamte Partie halten und musste eine erneute Niederlage in der zweiten Floorball Bundesliga einstecken. Bis zum nächsten Ligaeinsatz bleibt der Mannschaft nun vier Wochen Zeit, um an ihren Defiziten und möglichen neuen Strategien zu arbeiten.(pm)