Laufsport

TSV-Athletin glänzt bei Utratrail-Premiere

kurz vor dem Start des 10 Km-Laufes von links Simone Breuer, Bernhard Satzenhofer, Sarah Langer und Hans Niederhuber Bild: Hans Niederhuber
Beim 36. Alb Marathon in Schwäbisch Gmünd wurden bei den verschiedenen Kategorien starke Zeiten erzielt. Dabei waren auch Athleten des TSV Nördlingen, die zu überzeugen wussten.

Paula Meißler vom TSV Nördlingen wurde 3. Frau beim 60 Kilometer Ultratrail. Beim 10 Kilometerlauf 3 Podestplätze für den TSV Nördlingen. Die DJK-SG Schwäbisch Gmünd veranstaltete bereits zum 36. Mal den Alb-Marathon mit dem Sparkassenlauf über 50 Kilometer und 1100 Höhenmeter, dem Gmünder Tagespost Rechberglauf über 25 Kilometer und 900 Höhenmeter, dem Umicore-Lauf über 10,6 Kilometer, zum dritten Mal in diesem Jahr einen 37 Kilometer Traillauf, zum ersten Mal in diesem Jahr einen 60 Kilometer Ultratrail, sowie mit Staffel- und Jugendläufen. 

Dies war zugleich die sechste und letzte Veranstaltung der diesjährigen Ostalblaufcup-Serie, zu der auch der Ipf-Ries-Halbmarathon gehört. Die angemeldeten Läuferinnen und Läufer für den 60- und 37 Kilometer Trail wurden mit Shuttlebussen zu den jeweiligen Startorten nach Lautern, bzw. nach Essingen gefahren.

Ebenso erstmals in diesem Jahr die 25 Kilometer Teilnehmer zum Start auf den Hohen Rechberg. Somit ist das Ziel erstmals für alle Teilnehmer in der Katharinenstraße in Schwäbisch Gmünd. Pünktlich um 10 Uhr erfolgte der Startschuss für die 50-Kilometer und die Staffel -Läufer an der Sporthalle in der Katharinenstraße in Schwäbisch Gmünd. Um 11 Uhr folgte der Start für die 10 Kilometerläufer.

Paula Meißler überzeugt bei Ultratrail-Premiere

Bei windigem, jedoch meist trockenen "Herbstwetter" von 8 Grad Celsius führte die 50 Kilometer-Strecke über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Hohenrechberg und den Stuifen, die 25 Kilometer-Strecke vom Hohenrechberg zurück nach Schwäbisch Gmünd. 

Der erstmals angebotene Ultratrail über 60 Kilometer startete in Essingen und führte über anspruchsvolle Pfade mit 1.800 Höhenmetern zum Ziel in die Katharienenstraße. Diese Herausforderung beendeten 80 Männer und 18 Frauen. Sieger wurde Lukas Diebold von der Trailschmiede Ostalb in 4:53:54 Stunden, erste Frau wurde Isabell Maier von Großbottwar in 6:24:38 Stunden. Paula Meißler vom TSV Nördlingen kam als Dritte Frau in 6:53:04 Stunden ins Ziel.

Starke Leistungen auf anspruchsvollen Laufstrecken

Den sehr anspruchsvollen 50-km-Lauf, der auch zum Europacup der Ultramarathons zählt, gewann von 82 Männern Richard Schumacher vom Sparda Team Rechberghausen in 3:48:23 Stunden; schnellste von 19 Frauen wurde Julia Wieszt vom gleichen Verein in 4:04:25 Stunden. 

Beim 37 Kilometer Trail war wie bei allen Läufen die Teilnehmerzahl begrenzt. Den Lauf gewann unter 188 Finishern Benedikt Nußbaum vom AST Süßen in 2:47:46 Stunden; schnellste Frau war Annika Seefeld vom Spardateam Rechberghausen in 3:34:54 Stunden. Carina Brendel vom TSV Nördlingen meisterte die anspruchsvolle Trailstrecke mit 1.300 Höhenmetern und leichtem Regen als achte Frau in 4:15:41 Stunden.

Den Rechberglauf über 25 Kilometer gewann unter 178 Männern wie vor 2 Jahren Robin Linten von der LSG Aalen in 1:28:52 Stunden vor Hannes Großkopf vom Spardateam Rechberghausen in1:40:03 Stunden; erste Frau unter 82 Frauen war Jasmin Linda Haack in 1:47:57 Stunden. Das erstmals vorgegebene Teilnehmerlimit war bei diesem Lauf schon Wochen vor Anmeldeschluss erreicht. 

Den 10,6-Kilometer-Lauf mit 240 Finishern gewann Hannes Wilkens von der LG Region Karlsruhe in 35:55 Minuten; schnellste Frau war Andrea Bulling vom TSF Welzheim in 44:26 Minuten. Die vier Teilnehmer des TSV Nördlingen bei diesem Lauf kamen mit folgenden hervorragenden Zeiten und Platzierungen ins Ziel: Hans Niederhuber, 51:17 Minuten, 1. M65; Sarah Langer, 53:13 Minuten, 3. W40; Bernhard Satzenhofer, 54:09 Minuten, 2. M65 und Simone Breuer, 55:47 Minuten, 5. W45. 

An dem 400 Meter Bambini-Lauf nahm auch Simone Breuers Tochter Katharina teil. (dra) 

Weitere Ergebnisse unter https://www.albmarathon.de/