Sportveranstaltung

VSC-Stockschützen liefern sich packendes Turnier in Schwabmünchen

Das Team von links nach rechts: Michael Schröttle, Gerald Zajitschek, Leonhard Kempter und Achim Schreiber Bild: Zajitschek Gerald
Beim traditionellen Michaeli-Markt-Tunier in Schwabmünchen lieferten sich elf Teams spannende Duelle. Der VSC Donauwörth zeigte dabei über weite Strecken starke Leistungen und hielt bis zum letzten Spiel mit.

Bei herrlichem Frühherbstwetter starteten beim traditionellen Michaeli-Markt-Turnier in diesem Jahr nur elf anstatt der gemeldeten 13 Teams. Der TSV Kellmünz und der TSV Kammlach mussten kurzfristig ihre Mannschaften wegen Spielermangel zurückziehen. 

Für den VSC traten Michael Schröttle, Achim Schreiber, Leonhard Kempter und Gerald Zajitschek an. Mit einem 8:4 startete man gegen Pokalverteidiger SV Mindelzell, erfolgreich in das Turnier. Es folgte ein 10: 1 gegen den TSV Gundelfingen, ehe die Pause folgte.

Licht und Schatten im Laufe des Turniers

Außer Tritt zeigte sich das Team nach der Pause. Gegen den TSV Türkenfeld bezog man eine 5:8 Niederlage, ehe gegen den SV Rammingen wieder ein 12:3 Erfolg gelang. Im Spiel Fünf, schenkte man mehrfach den Nachschuss her und so war es nicht verwunderlich, dass man gegen die SpVgg Lagerlechfeld mit 2:7 den Kürzeren zog. Gastgeber Schwabmünchen wurde anschließend sicher mit 8:2 bezwungen.

In einem spannenden Spiel gegen die Auswahl TSV Gersthofen/EC Augsburg behielt man knapp mit 8:6 die Oberhand. Doch ein völlig unnötiges 6:7 gegen den SV Untermeitingen ließ die Kreisstädter wieder auf Rang 3 im Zwischenklassement zurückfallen. In der vorletzten Begegnung traf man auf die Auswahl aus Höchstädt und Schwabmünchen.

Mit 13:0 deklassierte die VSC Donauwörth ihren Gegner und hielten sich schadlos. Zum Abschluss folgte dann mit dem Bundesligisten, SV Ottmaring, der absolute Turnierfavorit.

Niederlage gegen Bundesligisten

Waren doch Vater und Sohn Eglauer mit von der Partie. Eglauer Senior war seines Zeichens bereits dreimal Europa- und dreimal Weltmeister, sowie mehrfacher Deutscher Meister im Einzel und in der Mannschaft.

Lange hielt die VSC Donauwörth das Spiel ausgeglichen (4:4 nach vier Kehren), um dann in der fünften Kehre mit einer Vier die Höchststrafe zu kassieren. Somit musste man mit 4:9 die vierte Niederlage im Turnier hinnehmen.

Völlig überrascht und entsprechend glücklich war man dann bei der Siegerehrung, als das Donauwörther Quartett als drittplatziertes Team aufgerufen wurde. (dra)