7. November 2019, 15:08

Aktionen bei Jeld-Wen in Oettingen

Symbolbild Bild: pixabay
Weiter keine Annäherung in den Tarifverhandlungen für die Holz- und Kunststoff verarbeitende Industrie. Über 3000 Beschäftigte haben letzte Woche in Baden-Württemberg für ihre Forderungen Druck gemacht: 5,5 Prozent mehr Geld und ein Extraplus für Auszubildende.

Am Montag, 11. November, zeigen die Kolleginnen und Kollegen bei Jeld-Wen in Oettingen, dass sie hinter der Forderung der IG Metall stehen. Auch die erste Tarifverhandlung für Bremen und Niedersachsen am vergangenen Freitag brachte kein Ergebnis, wie bereits zuvor die ersten regionalen Verhandlungen in Baden-Württemberg, Westfalen-Lippe, Bayern und Rheinland-Pfalz. Die Tarifkommission der IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld und ein Extraplus für Auszubildende.

Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen der IG Metall ab, gaben bislang jedoch kein eigenes Angebot ab. "Nach Aussagen der Arbeitgeber ist die wirtschaftliche Lage erheblich schlechter, als von uns dargestellt, unsere Forderungen seien nicht nachvollziehbar und ein Angebot unmöglich", berichtet Brigitte Doeth, die die Tarifverhandlungen der IG Metall koordiniert. Die Beschäftigten wollen sich das nicht bieten lassen. Ein Großteil leistet Überstunden. Viele Betriebe haben Probleme, Fachkräfte zu finden.

Am Montag, 11. November, werden um 12 Uhr die Kolleginnen und Kollegen bei Jeld-Wen in Oettingen, August-Moralt-Str. 1-3, zu einer Aktion aufgerufen. (pm)