1. März 2018, 09:25

Freifunk Donau-Ries: Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

vlnr.: Armin Lettenbauer (Kassierer), Michael Martin (Schriftführer), Eva Lettenbauer (1. Vors.), Klaus Härpfer, Elias Berens, Ulrich Berens (2. Vors.) . Bild: Freifunk
Bei der turnusmäßigen Vorstandswahl am vergangenen Montag auf einer Vereinssitzung in Nördlingen wurde der bisherige Vorstand von Freifunk Donau-Ries e.V. durch Wiederwahl für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Vorsitzende des Vereins ist weiterhin Eva Lettenbauer, und 2. Vorsitzender bleibt Ulrich Berens. Wiedergewählt wurden ebenfalls Armin Lettenbauer als Kassierer und Michael Martin als Schriftführer.
Landkreis - Zwei Jahre besteht nun der Verein Freifunk Donau-Ries: für die Freifunker, die im ganzen Landkreis Donau-Ries ein freies, kostenloses WLAN als Bürger-Mitmachnetz etablieren möchten, eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Mittlerweile sind im ganzen Landkreis über 270 Netzknoten online (von insgesamt über 380 registrierten Netzknoten!) und versorgen im Schnitt 500 aktive Nutzer mit mobilem Internet. Damit ist der Landkreis Donau-Ries schon jetzt ganz vorn mit dabei, wenn es um die Freifunk-Netzabdeckung in Bayern geht!
Der Verein hat sich auch für die kommenden zwei Jahre viel vorgenommen und will weiter wachsen. Das Freifunk-Netz  soll in noch nicht- oder geringversorgten Gemeinden des Landkreises ausgebaut werden. Eine bessere Netzperformance soll durch eine eigene Virtualisierung mittels neuer performanter Server erreicht werden. Speziell die von Freifunk Donau-Ries e.V. unterhaltenen Gateways und die bereitgestellte Serverstruktur bedeuten für den Verein konstant hohe Kosten. Darum wird auch die Gewinnung neuer Mitglieder und Förderer im Fokus der Vereinsarbeit für die kommenden zwei Jahre stehen.
Freifunk ist eine Initiative ohne kommerzielle Interessen, die sich dem Aufbau und Betrieb eines freien Funknetzes widmet, das aus selbstverwalteten lokalen Computernetzwerken besteht. Im deutschen Sprachraum gibt es bereits ca. 50.000 Freifunk-WLAN-Hotspots. Zu den Zielen von Freifunk gehören die Förderung lokaler Kommunikation, ein möglichst dezentraler Aufbau, Anonymität und Überwachungsfreiheit. (pm)