20. März 2019, 11:12

Zunehmende Pendelbereitschaft in der Region

Symbolbild. Bild: pixabay
„Die räumliche Mobilität von Arbeitskräften gilt als ein wichtiger Ausgleichsmechanismus, um regionale Unterschiede zwischen der Arbeitskräftenachfrage und dem Arbeitskräfteangebot auszugleichen. Insgesamt ist die Pendelmobilität über die Jahre immer weiter gestiegen“, erklärt Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

"Neben beruflich bedingten Umzügen umfasst sie auch das Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsort. Im Vergleich zu Wanderungen von Arbeitskräften fällt die Zahl der Pendler deutlich höher aus. Insgesamt ist die Pendelmobilität über die Jahre immer weiter gestiegen“, erklärt Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Nach den Ergebnissen der jüngsten Pendlerstatistik wohnten zum Stichtag 30. Juni 2018 insgesamt knapp 230.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Agenturbezirk Donauwörth (Landkreise Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm), fast 5.500 mehr als ein Jahr davor und über 30.300 mehr als noch am 30. Juni 2011.

„Ähnlich fiel die Steigerung bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen aus. Waren es 2011 noch knapp 183.000, stieg die Zahl innerhalb von sieben Jahren um über 31.100 auf 214.203“, informiert Richard Paul.

Im Landkreis Donau-Ries arbeiten täglich 61.857 Beschäftigte sozialversicherungspflichtig, ihren Wohnsitz haben hier aber „nur“ 58.287, was einem „Einpendlerüberhang“ von über 3.500 entspricht. Genau 44.000 Donau-Rieser haben sowohl ihren Wohn- als auch ihren Arbeitsort im Landkreis. Knapp 29 Prozent aller Menschen, die im Landkreis arbeiten, kommen also von „auswärts“. Fast 14.300 Arbeitnehmer verlassen täglich Donau-Ries, bevorzugt Richtung Stadt Augsburg (1.853) und in die Landkreise Ostalbkreis (1.842), Dillingen (1.753), Augsburg (1.342), Neuburg/Schrobenhausen (1.062), Weißenburg-Gunzenhausen (908) und zur Landeshauptstadt München (832). (pm)