Schon vor dem offiziellen Beginn stehen die ersten Gruppen ehemaliger Mitarbeitender vor dem Saal in Mertingen zusammen. Händeschütteln, Umarmungen, manche haben sich lange nicht gesehen, umso größer die Freude.
Anne Felbermeir, Leiterin HR Fendt Asbach-Bäumenheim, eröffnete die Veranstaltung. Anschließend berichtet Jochen Gnann, Werksleiter Fendt Asbach-Bäumenheim, über die aktuellen Entwicklungen am Standort, wie beispielsweise die Eröffnung der neuen Lehrwerkstatt. Diese war feierlich Anfang März 2026 im ersten Stock der Teilefertigung am Standort eingeweiht worden. Sie bietet Platz für bis zu 20 Auszubildende, sodass in Asbach-Bäumenheim auch in Zukunft weiter neue Fachkräfte am Standort für den Standort ausgebildet werden könne.
Im Verlauf seiner Rede erhielten die Gäste weitere Einblicke in laufende Projekte, zukünftige Vorhaben und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens, wie beispielsweise die Elektrisierung des Kabinentransports zwischen Asbach-Bäumenheim und Marktoberdorf. Dieses Projekt ist Teil der Fendt Nachhaltigkeitsstrategie und reduziert den CO2-Ausstoß, den der Transport der Kabinen verursacht.
Verbundenheit über den Ruhestand hinaus
„Das Rentnertreffen ist jedes Jahr ein fester Bestandteil meines Kalenders. Es ist schön zu sehen, wie sehr sich die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch mit Fendt verbunden fühlen und wie groß das Interesse am Unternehmen auch nach dem Eintritt in den Ruhestand bleibt. Die persönliche Atmosphäre und die vielen Gespräche machen diese Veranstaltung jedes Jahr zu etwas Besonderem", sagte Jochen Gnann.
Auch der Betriebsrat nahm an der Veranstaltung teil. „Ihr habt mit eurem Engagement, eurem Wissen und eurer Arbeit über Jahrzehnte hinweg das Fundament geschaffen, auf dem Fendt heute erfolgreich aufbaut“, so Matthias Böning, Vorsitzender Betriebsrat Asbach-Bäumenheim, in seiner Ansprache.
Auch der ehemalige, langjährig Betriebsratsvorsitzende Norbert Vogel besuchte das Treffen mit einer Neuerung: In diesem Jahr kam er zum ersten Mal als Gast. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der Nachmittag im Zeichen des Wiedersehens und des persönlichen Austauschs. Die angeregten Unterhaltungen zeigten, dass die Verbundenheit zu Fendt auch nach dem Eintritt in den Ruhestand bestehen bleibt. (dra)