Eröffnung

Fendt stärkt Ausbildungsstandort Asbach-Bäumenheim

V.l.: Jochen Gnann (Leiter Fendt Werk Asbach-Bäumenheim), Ingrid Bußjäger-Martin (Geschäftsführerin Finanzen & IT Fendt), Martin Paninka (Erster Bürgermeister Stadt Asbach-Bäumenheim), Robin Kurzweg (Director HR Germany & Fendt EME) Bild: Fendt AGCO
Am Mittwoch wurden am Standort von Fendt Agco in Asbach-Bäumenheim die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der neuen Lehrwerkstatt sind zukünftige Auszubildende im Zentrum der Produktion angesiedelt.

Am Mittwoch, den 4. März wurde am Fendt Standort in Asbach-Bäumenheim die neue Lehrwerkstatt für die Auszubildenden durch Ingrid Bußjäger-Martin (Geschäftsführerin Finanzen & IT Fendt) Jochen Gnann (Werksleiter Fendt Asbach-Bäumenheim) und Martin Paninka (Bürgermeister Asbach-Bäumenheim) eingeweiht.

Direkt im ersten Stock der Teilefertigung liegt seit ein paar Wochen die neue Lehrwerkstatt in Asbach-Bäumenheim und damit dort, wo die Fertigung der Kabinen und Hauben für Fendt beginnt. Der Bereich ist 550 m² groß, mit großen Fenstern und freundlich in Grün- und Holztönen gehalten. Zwischen den modernen Maschinen und Arbeitsplätzen ist großzügig Platz für bis zu 20 Auszubildende pro Ausbildungsjahr.

Jeder Ausbildungsberuf hat seinen eigenen Bereich mit der passenden technischen Ausstattung von Drehmaschinen und Schweißkabinen bis zu
Sicherungsschränken für Mechatroniker. Innerhalb der letzten 5 Jahre wurden zahlreiche Maschinen erneuert, wie zum Beispiel die Fräsmaschine oder die Drehmaschine, um die Ausbildung noch besser auf die aktuellen Anforderungen in der Fertigung und Produktion am Standort auszurichten. In den kommenden Jahren sollen kontinuierlich weitere neue Technologien in die Ausbildung integriert werden.

Die Lehrwerkstatt im Zentrum der Produktion

Allein in Asbach-Bäumenheim bildet Fendt Agco in sechs verschiedenen Bereichen aus. Bild: Fendt AGCO

„Die Auszubildenden bei Fendt durchlaufen etwa 15 unterschiedliche Abteilungen von der Kunststofffertigung über die Montage bis hin zu unserer Abteilung für Qualität. Sie arbeiten bereits ab dem zweiten Lehrjahr etwa 40  Prozent ihrer Zeit aktiv im Werk mit“, erläutert Ingrid Bußjäger-Martin, Geschäftsführerin für Finanzen und IT Fendt, die breite Ausbildung.

„Unsere Lehrwerkstatt ist nun im Zentrum unserer Produktion hier am Standort angekommen. So erleben die Auszubildenden von Tag eins die typischen Abläufe genau wie unsere Kultur und den Fendt Geist. Die Ausbildung prägt und bildet die Basis für die gesamte weitere berufliche Laufbahn. Die hohe Abschlussquote und die Tatsache, dass die meisten Auszubildenden uns weiterhin treu bleiben, bestätigen unseren Ansatz."

Die Auszubildenden erlernen in der neuen Lernwerkstatt praktische und theoretische Kenntnisse für ihren weiteren Berufsweg. Am Standort in Asbach-Bäumenheim werden sechs unterschiedliche Ausbildungen angeboten:

  • Industriemechaniker/-in
  • Mechatroniker/in
  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik
  • Konstruktionsmechaniker/-in Schweißtechnik
  • Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Montage

Auch Frauen in der Ausbildung

„Die heutigen Ausbildungen umfassen Kenntnisse von der klassischen Metallbearbeitung über Fähigkeiten im Bereich Programmierung bis hin zu Robotik, erklärt Ausbildungsleiter Matthias Steib. „Durch moderne Fertigungs- und Montageverfahren ist der Anteil der körperlichen Belastung stark zurückgegangen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir gewöhnlich mindestens eine junge Frau pro Jahrgang in diesen technischen Berufen ausbilden.“

Zudem bietet der Standort verschiedene Kurse zum Thema Bewegung und Gesundheit und Erste-Hilfe an, unterstützt bei der Prüfungsvorbereitung und organisiert Ausflüge, wie beispielsweise einen Austausch mit den Auszubildenden anderer Fendt Werke, wie Marktoberdorf. (dra)