Herr Pförtsch, Sie sind seit über 25 Jahren in der Immobilienbranche tätig. Warum setzen Sie mit Green Living Hoppingen auf Tiny Häuser?
Wir stehen aktuell vor einer Herausforderung im Immobilienmarkt: Die Baukosten steigen stetig, ebenso die Nebenkosten. Klassischer Wohnraum wird für viele Menschen zunehmend schwer bezahlbar. Mit Green Living Hoppingen schaffen wir eine neue, effizientere Form des Wohnens – und gleichzeitig eine spannende Möglichkeit für Investoren. Tiny Häuser bieten eine klare Antwort auf diese Entwicklung: reduzierte Baukosten, geringere laufende Kosten und ein bewusster Umgang mit Ressourcen. Das ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine nachhaltige Veränderung im Denken.
Was bedeutet das konkret für Käufer oder Investoren?
Wer heute überlegt, eine Wohnung zu kaufen, sollte sich ernsthaft fragen: Warum nicht ein Tiny Haus? Der Preisrahmen ist vergleichbar – aber der Mehrwert ist deutlich höher. Ein eigenes Haus kombiniert mit Garten. Das ist ein völlig anderes Lebensgefühl. Man lebt nicht mehr anonym in einem Mehrparteienhaus, sondern bewusst im Grünen, mit mehr Ruhe, mehr Privatsphäre und deutlich höherer Lebensqualität unter Gleichgesinnten.
Sie sprechen von einem bewussteren Lebensstil. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit dabei?
Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern die Grundlage des Projekts. Wir haben Green Living Hoppingen gemeinsam mit Geschäftspartner Victor Lebedew über einen Zeitraum von rund zwei Jahren entwickelt. Dabei ging es darum, Wohnen neu zu denken: weniger Fläche, weniger Ressourcenverbrauch – aber mehr Qualität. Mit der Firmengruppe Lebedew haben wir zudem einen starken Partner an unserer Seite, der dieses Projekt ganz bewusst als Ergänzung zu seinen klassischen Wohnbauprojekten sieht. Das zeigt auch: Diese Form des Wohnens ist kein Nischenprodukt, sondern eine Weiterentwicklung bestehender Konzepte.
Wie wichtig war die Einbindung der Region bei der Entwicklung?
Extrem wichtig. Wir wollten von Anfang an kein Projekt „über die Köpfe hinweg“ realisieren, sondern mit den Menschen in Hoppingen. Die Bürger wurden eingebunden und haben sich klar für diese Form der Entwicklung ausgesprochen, der Stadtrat unseren Antrag einstimmig genehmigt. Viele sehen darin eine Chance für die Region: neue Wohnformen, nachhaltige Nutzung von Flächen und gleichzeitig eine Aufwertung des Standorts.
Was macht den Standort Hoppingen besonders attraktiv?
Wir sprechen hier von einer ruhigen, naturnahen Umgebung mit hoher Lebensqualität. Gleichzeitig ist die Anbindung sehr gut – insbesondere durch den Bahnhalt und den damit verbundenen starken ÖPNV. Das ist eine Kombination, die heute gefragt ist: Ruhe und Natur auf der einen Seite, gute Erreichbarkeit auf der anderen. Genau diese Balance macht den Standort für Eigennutzer wie auch für Investoren interessant.
Warum sind Sie überzeugt, dass Tiny Häuser mehr als ein Trend sind?
Weil sich die Lebensmodelle verändern. Menschen hinterfragen zunehmend, wie viel Wohnraum sie brauchen und wie sie leben möchten. Tiny Häuser sind die Antwort. Sie verbinden Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Green Living Hoppingen ist deshalb kein kurzfristiges Projekt, sondern ein durchdachtes Konzept für die Zukunft – für Menschen, die bewusst leben wollen, und für Investoren, die frühzeitig in diesen Wandel einsteigen möchten.
Was ist Ihr Fazit für potenzielle Investoren?
Wir schaffen hier eine Form von bezahlbarem Wohnraum – nachhaltig, nachgefragt und mit klarer Akzeptanz vor Ort. Wer heute investiert, investiert nicht nur in Immobilien, sondern in ein Zukunftsmodell.