Nach dem schwäbischen Bezirksfinale im März stand nun für die Jungenmannschaft im Schwimmen des Theodor-Heuss-Gymnasiums Nördlingen das Landesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ an.
Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen Eva Leister und Maximiliane Böckh ging es für die Jungen nach Erlangen. Das Team trat in der Wettkampfklasse IV/1 an, die sich durch besondere Anforderungen auszeichnet: neben den klassischen Schwimmdisziplinen werden auch eine Beinschlagstaffel, eine Koordinationsstaffel sowie ein zehnminütiges Mannschaftsdauerschwimmen absolviert. Dadurch geht es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um Koordinierungsfähigkeiten und Ausdauer.
Starke Konkurrenz aus anderen Schulen
Diese Aufgaben galt es für Moritz Christ, Maximilian Hänlein, Mattis Hauck, Constantin Herzog, David Mielich, Raphael Oberhauser, Lukas Saam und Eric Volk bewältigen. Allerdings war bereits beim Blick auf das Meldeergebnis klar, dass es die Nördlinger Schwimmer gegen die Konkurrenz nicht leicht haben würden, hatten sich doch ansonsten vorwiegend Sportgymnasien und Sporteliteschulen für das Landesfinale qualifiziert. Dennoch ließen sich die Buben nicht entmutigen und strengten sich bei jeder Disziplin merklich an.
Am Ende gelang es ihnen dadurch, ihre Gesamtzeit vom Bezirksfinale um grandiose 41 Sekunden zu verbessern, so dass sie sich zumindest an der Neuburger Konkurrenz vorbeischoben und damit Platz 8 belegten. Aber als Schulmannschaft ohne Leistungssportler konnten die THG-Jungen schlichtweg nicht gegen die Stützpunktschulen ankommen. Dennoch war das Landesfinale eine Bereicherung, da das Team zusätzliche Wettkampferfahrung gesammelt hat und als Mannschaft zusammengewachsen ist. (dra)