Am 04.02.2026, gegen 15:30 Uhr, fuhr ein 34-jähriger Autofahrer auf der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße 2 in Richtung Parkstadt. Auf Höhe der Anschlussstelle Donauwörth-West kollidierte der Pkw des Mannes. Nach aktuellen polizeilichen Erkenntnissen infolge Ablenkung ungebremst mit einem ordnungsgemäß auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden landwirtschaftlichen Gespann.
Am Steuer des Traktors saß ein 66-jähriger Fahrer. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dessen Anhänger abgerissen und prallte gegen fünfzehn Leitplankenelemente. Mehrere Verkehrsteilnehmer setzten Notrufe ab. Zwei Abschleppfahrzeuge waren zur Räumung der Unfallstelle notwendig. 17 Einsatzkräfte der Donauwörther Feuerwehr waren vor Ort und mussten unter anderem ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn binden.
Trotz einer massiven Deformierung seines Pkw gab der 34-Jährige Verursacher an, unverletzt geblieben zu sein. Auch der Landwirt erlitt dem aktuellen Kenntnisstand zufolge keine Blessuren.
Weiterer Unfall am Stauende
Aufgrund des Unfalls staute sich der Verkehr bis kurz vor die Anschlussstelle Donauwörth-Süd (Nordheim) zurück. Um 16:15 Uhr prallte dort der 24-jährige Fahrer einer Luxuslimousine am Stauende in den Sprinter eines 55-Jährigen. Dadurch entstand ein weiterer Sachschaden in einer geschätzt fünfstelligen Euro-Höhe. Auch diese beiden Männer gaben den aufnehmenden Beamten gegenüber an, unverletzt geblieben zu sein.
Insgesamt wird der Schaden bei beiden Unfällen auf mindestens 60.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn in Richtung Norden musste zunächst komplett gesperrt werden und war danach bis 18:30 Uhr nur einstreifig passierbar. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in und um Donauwörth. (dra)