Polizeieinsatz

Betrunkener bedroht und beleidigt Polizeibeamte

Symbolbild. Bild: pixabay
In Donauwörth verhielt sich ein verletzter Mann aggressiv gegenüber Rettungskräften, auch in der Notaufnahme randalierte er. Die Polizei musste gleich zweimal ausrücken.

Am Nachmittag des 16.02.2023 stellten Passanten am Zeisig einen verletzten Mann fest. Da dieser unter anderem Blut im Gesicht, eine gebrochene Nase sowie blutverschmierte Hände aufwies, informierten diese per Handy den Rettungsdienst. Der 45-jährige Mann mit Wohnsitz in Monheim verhielt sich aggressiv und unkooperativ gegenüber der wenig später eintreffenden Rettungswagenbesatzung, weshalb die Polizei gerufen werden musste. Eine Streifenbesatzung der Donauwörther Inspektion konnte durch deeskalierendes Verhalten und gutes Zureden den 45-Jährigen schließlich davon überzeugen, sich zur Versorgung seines Nasenbeinbruches in die Donau-Ries-Klinik einliefern zu lassen.

Er wies einen Alkoholpegel von 2,64 Promille auf. Während der anschließenden Krankenhausbehandlung seiner Verletzungen zeigte sich der Mann erneut aggressiv und randalierte in der Notaufnahme, so dass gegen 15.45 Uhr wiederum die Polizei verständigt wurde. Er beleidigte und bedrohte in der Folge mehrfach die eingesetzten Beamten. Unter anderem titulierte er die Einsatzkräfte als "Drecksbullen" und "Wichser" und drohte einer 37-jährigen Polizeihauptmeisterin an, dieser den Schädel einzuschlagen. Der Mann musste schließlich zu Verhinderung körperlicher Übergriffe auf die Einsatzkräfte gefesselt werden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. (pm)