18. Januar 2019, 09:20

Falscher Makler prellt Rentner

Bild: pixabay
Ein 68-Jähriger wurde Opfer eines Betrugs als er auf der Suche nach einer Immobilie war. Ein 64-Jähriger wollte ihm ein Objekt vermitteln, das gar nicht zum Verkauf stand.

Nach der Anzeige durch einen 68-jährigen Geschädigten ermittelt die Polizei Donauwörth gegen einen 64-jährigen Tatverdächtigen aus dem Raum Harburg. Der Anzeigenerstatter war auf der Suche nach einem Haus und wurde von dem 64-Jährigen kontaktiert. Dieser wollte ihm ein Objekt vermittelt.

Es kam daraufhin zu einer Besichtigung des Objektes. Weil die Mieter darin erst in einigen Monaten ausziehen wollten, sollte das Haus für den Interessenten reserviert werden. Dafür verlangte der Tatverdächtige eine Reservierungsprämie von 4.000 €. Davon zahlte der Geschädigte 1.200 € an. Erst bei den Modalitäten für eine Kreditbeschaffung kamen Zweifel an dem Geschäft auf.

Es stellte sich schließlich heraus, dass das Objekt nicht zum Verkauf stand und der vermeintliche Vermittler weder einen Auftrag des Eigentümers noch ein sonstiges Verfügungsmandat besaß. Als sich der mutmaßliche Betrüger in einer Raststätte in Asbach-Bäumenheim mit dem Geschädigten traf, um die Restsumme der „Reservierungsprämie“ zu kassieren wurde er vorläufig festgenommen. Der einschlägig wegen Betrugs bekannte Mann befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.

Weil es Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Tatverdächtige mit seiner Vermittler-Masche weitere Personen geschädigt haben könnte, bittet die Polizei Donauwörth darum, sich in diesem Fall bei ihr zu melden und die Sachverhalte anzuzeigen. (pm)