20. August 2020, 13:53

Motorradkäufer unterschätzt sein neues „Geschoss“ und verletzt sich bei Sturz

Bild: pixabay
Ein 28-jähriger Monheimer kaufte sich am 19. August eine Supersportmaschine Suzuki GSX-R 1000. Gleich bei der ersten Fahrt verletzte sich der Mann mittelschwer.

Der Biker fuhr auf dem soeben erworbenen Kraftrad, das eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h aufweist, im Rahmen einer „Jungfernfahrt“ von Monheim kommend Richtung Kölburg. Aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit musste er gegen 18:12 Uhr verkehrsbedingt, circa 700 Meter vor dem Ortsschild Kölburg, eine Notbremsung einlegen. Da ihm zudem augenscheinlich die Routine für eine solch leistungsstarke Maschine fehlte, verbremste sich der Biker dabei radikal, flog daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab und landete samt seinem Motorrad in einem abgeernteten Acker neben der Straße.

Der 28-Jährige wurde mit mittelschweren Verletzungen – unter anderem einem Nasenbeinbruch – per Rettungswagen in die Donau-Ries-Klinik eingeliefert. An dem Motorrad, um dessen Bergung sich der Unfallverursacher noch selbst kümmerte, entstand ein geschätzter Sachschaden von 2.000 Euro. Fremdschaden ist ersten Erkenntnissen zufolge nicht entstanden. Die freiwillige Feuerwehr Monheim war während der polizeilichen Unfallaufnahme mit circa 20 Einsatzkräften vor Ort. (pm)