20. Dezember 2019, 09:17

Nötigung bei "Elefantenrennen"

Symbolbild Bild: Diana Hahn
Am 19. Dezember, im Zeitraum von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr kam es auf der Strecke zwischen Harburg und Donauwörth augenscheinlich zu Nötigungshandlungen im Rahmen eines sogenannten „Elefantenrennens“ unter Lkw-Fahrern.

Ein 47-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Raum Augsburg teilte der Polizeiinspektion Donauwörth mit, dass er soeben mit seinem Lastwagen die B25 von Nördlingen in Fahrtrichtung Augsburg befuhr. Kurz vor Harburg fuhr ihm ein weiterer Berufskraftfahrer mit einem Sattelzug von hinten sehr dicht auf. Anschließend überholte dieser den 47-Jährigen trotz Überholverbot.

Im weiteren Verlauf konnte der Mann beobachten, wie dieser Sattelzugfahrer im mehrspurigen Bereich vor Ebermergen erneut mehrere Lkw vorschriftswidrig trotz Verbotszeichen überholte. Auf der B2 Höhe Parkstadt wollte der Mitteiler nun seinerseits mit seinem Lkw den Sattelzug des Mannes „zurücküberholen“. Dies verhinderte der bislang unbekannte Fahrer, indem er den 47-Jährigen ausbremste und ohne Grund auf die linke Fahrspur zog.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Nötigung im Straßenverkehr wurde aufgenommen. Zeugen der Vorfälle werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0906/706670 bei der Polizeiinspektion Donauwörth zu melden. (pm)