In den vergangenen Tagen erhielt ein Pensionist aus dem Raum Donauwörth per Post eine Zahlungsaufforderung eines vermeintlichen Inkassounternehmens. In dem Schreiben wurde behauptet, der Mann müsse einen Betrag von knapp 800 Euro inklusive Mahngebühren für ein angebliches Lotto-Abonnement im Internet begleichen.
„Kulanzhalber“ wurde eine Reduzierung auf 290 Euro in Aussicht gestellt, sofern die Zahlung innerhalb von drei Tagen erfolge. Der Senior erkannte die betrügerische Absicht und erstattete am 07.07.2026 Anzeige wegen versuchten Betrugs. Ein Vermögensschaden entstand nicht. Polizeiliche Recherchen bei der PI Donauwörth ergaben, dass es sich um ein bundesweites Massenbetrugsverfahren handelt, zu dem bereits Vorgänge bei zahlreichen anderen Dienststellen vorliegen. (dra)