Blaulicht

Schockanruf-Serie: Betroffene reagieren richtig

Symbolbild. Bild: www.polizei-beratung.de
Am Dienstag kam es innerhalb weniger Stunden zu einer Reihe von Schockanrufen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Donauwörth. Alle Angerufenen verhielten sich jedoch richtig und zeigten die Anrufe an.

Zur Mittagszeit des 07.07.2026 kam es im Dienstbereich der Polizeiinspektion Donauwörth zu einer gemeldeten Serie von versuchten Trickbetrügereien per Telefon. Zwischen 11.15 Uhr und 13.31 Uhr wurden mindestens vier ältere Mitbürger aus dem Raum Donauwörth im Alter von 67 bis 91 Jahren gezielt auf ihrem Festnetztelefon kontaktiert. Die Täter gaben sich dabei als Polizeibeamte aus – unter anderem unter den Namen „Michael Weiß“, „Herr Wagner“ oder eine „Kollegin Klein“ von der Polizei Ingolstadt sowie im Namen einer nicht existenten Polizeidirektion Donauwörth.

Den Angerufenen wurde die bekannte Masche von angeblichen Einbrüchen in der unmittelbaren Nachbarschaft aufgetischt, um Informationen über vorhandene Safes oder Wertgegenstände zu erlangen. In einem Fall wurde ein Senior aufgefordert, seine Wertsachen eigenständig nach Ingolstadt zu verbringen oder einem angekündigten Abholer zu übergeben.

Alle kontaktierten Personen durchschauten den Betrugsversuch jedoch rechtzeitig, verweigerten jegliche Angaben und beendeten konsequent das Gespräch oder verständigten Angehörige. In keinem der Fälle kam es daher zu einem Vermögensschaden oder einer Datenweitergabe. Beamte der PI Donauwörth nahmen Ermittlungen wegen versuchten Trickbetruges sowie Amtsanmaßung auf. (dra)